Blaues Oberwasser

05.10.10
Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen, Rang sechs – und die Löwen wollen mehr! Fans und Spieler der Sechzger genießen den Höhenflug – und die Krise des FC Bayern.
    
Strahlend blauer Himmel, ein gemütlicher Waldlauf am Morgen und dazu die Aussicht auf eineinhalb freie Tage: Bei 1860-Profi Stefan Aigner war die Laune großartig. Allerdings würde er, angesichts des aktuellen Hochs – zehn Punkte aus den letzten vier Spielen – am liebsten gleich am Wochenende weitersiegen. „Momentan ist bei uns ein Tatendrang zu spüren, der mir imponiert“, sagt Aigner, „damit lässt sich noch einiges erreichen.“Der aktuelle Rang sechs soll nicht die Endstation sein. „Wenn’s am Ende dabei bliebe, wäre keiner zufrieden“, sagt Kapitän Benny Lauth. Und Aigner fügt hinzu: „Wir haben einen kleinen Höhenflug – und das Wichtigste ist dabei, dass wir dieses positive Gesamtgefühl noch möglichst lange beibehalten.“

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Lauth will über 2011 hinaus bleiben

05.10.10
Für 1860-Stürmer Benny Lauth läuft’s derzeit rund. Vor knapp einem Monat wurde er Vater, in der Liga hat er schon drei Mal getroffen und damit zum guten Saisonstart beigetragen. Kein Wunder, dass sich der 29-Jährige noch einige Löwen-Jahre vorstellen kann.
     
Egal, worüber Benny Lauth am Montagmorgen auch sprach, der Löwen-Stürmer trug dabei ein Lächeln auf den Lippen. Ob es über seinen 26 Tage alten Sohn Liam ging („die ersten Wochen waren anstrengend und aufregend“), ob er die neue, offensive Löwen-Taktik analysierte („viel besser, wir kommen zu mehr Chancen“) oder ob er auf die anstehenden Spiele vorausblickte („wir haben zwar Rückenwind, doch der Oktober wird richtungweisend für uns“).
    
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Ein Maurer, der alles richtig macht

05.10.10
Nach dem Erfolg gegen Berlin lobt Löwen-Trainer Reiner Maurer seine Einwechselspieler (und damit sich selbst). „Wir wollen uns da oben festbeißen“
 
Reiner Maurer muss sich von seinen Assistenten vertreten lassen am Montagfrüh beim Training des TSV 1860. Der Chefcoach ist unterwegs zu einer Fortbildung der Fußballlehrer. Dabei gibt es doch derzeit nicht viel, was man dem 50-jährigen Allgäuer in seinem Metier noch beibringen müsste.Was auch immer Maurer dieser Tage macht, es klappt. Und das Ergebnis liest sich dann wie folgt: Der TSV 1860 hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen und steht in Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen der Liga. „Wir wollen uns dort festbeißen“, sagte Maurer nach dem 1:0 gegen Union Berlin. „Wir müssen uns jetzt im oberen Tabellendrittel behaupten.“

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Und jetzt noch mehr Zuschauer!

05.10.10

Sportlich läuft es astrein beim TSV 1860. Nur was die Zuschauer angeht, ist noch sehr viel Luft nach oben. Benny Lauth weiß, wie man mehr Fans locken kann.

Nur rund 22.000 Zuschauer verfolgten am Sonntag den Löwen-Sieg in der Allianz Arena. Benny Lauth kennt das richtige Mittel, um mehr Anhänger zu den Heimspielen zu locken: „Wir müssen so weitermachen, uns oben festbeißen, ein bisschen klettern. Dann bin ich mir sicher, dass auch ein paar mehr Leute kommen. Dann ist die Stimmung noch besser und es macht noch mehr Spaß. Man kann sich nur wünschen, dass wir die Leute holen und dass sie dann auch kommen.“

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Ist 1860 schon eine Spitzenmannschaft?

05.10.10

Ein schöner Anblick: Der TSV 1860 steht auf Tabellenplatz 6, nur drei Punkte hinter einem Aufstiegsrang. Doch Coach Reiner Maurer bremst allzu hohe Erwartungen.

Zum Begriff „Spitzenteam“ fiel Maurer gegenüber dem Kicker folgendes ein: „Mit diesem Begriff muss man vorsichtig sein.“ Doch klar ist: Die Löwen wollen sich unter den Top-Mannschaften festsetzen. „Wir sind nun vorne dabei“, so Maurer. „Ich bin überzeugt, dass wir die Klasse haben, auch weiterhin im oberen Tabellendrittel mitzumischen.“

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Löwen jubeln gegen Union dank Lauths Treffer

05.10.10

Die Löwen setzten ihre kleine Serie fort, sind nun seit vier Spielen ungeschlagen. Das Tor des Tages beim 1:0-Erfolg über Union Berlin in einer abwechslungsreichen Partie erzielte Benjamin Lauth in der 68. Minute mit einer gelungen Einzelaktion. Es war bereits der dritte Saisontreffer des 29-Jährigen.

Personal: Löwen-Coach Reiner Maurer musste gegen Union Berlin auf Daniel Bierofka (Muskelprobleme), Mate Ghvinianidze (Baumuskelverletzung), Kenny Cooper (Außenknöchelbruch) und Benjamin Schwarz (Knie-OP) verzichten. Keine Berücksichtigung im 18er Kader fanden Mathieu Beda, Necat Aygün, Juan Barros und Emanuel Biancucchi. Tarik Camdal, Dominik Stahl und Daniel Hofstetter spielten tags zuvor beim 2:0-Erfolg der U23 in Weiden. Durch die Verletzungen von Bierofka und Ghvinianidze gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Kai Bülow rückte in die Innenverteidigung, Daniel Halfar begann wie gegen Aue auf der linken Mittelfeldseite. Erstmals im Profi-Kader bei einem Punktspiel stand zudem Christopher Schindler.

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Keine Strafe für Bierofka: So sieht’s der DFB

29.09.10

Für Daniel Bierofka wird das Derby gegen den FC Augsburg kein weiteres Nachspiel haben. Der DFB schenkt einer umstrittenen Szene keine weitere Beachtung.

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Die Löwen auf der Wiesn – die Bilder

29.09.10
Prost! Nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Augsburg war den Münchner Löwen zum Feiern zumute. Trainer Reiner Maurer ließ sein Rudel am Dienstag auf das Hacker-Pschorr-Festzelt los.
   
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