Béda fordert Sieg für Kurz

30.08.08

Löwen in Ahlen mit dem Rücken zur Wand

1860 mit dem Rücken zur Wand: 0 Punkte, Tabellenletzter. Die Stimmung bei den Fans aufgeheizt: „Muss Marco Kurz im Fall einer erneuten Niederlage gehen?“, ist die am Trainingsplatz und in den Internetforen am heftigsten diskutierte Frage.

Die Konsequenz ist klar: Nur ein Sieg morgen bei Aufsteiger Ahlen kann die angespannte Situation entschärfen. Nur nach einem Sieg kann Kurz wieder mit etwas mehr Ruhe arbeiten.

Die Löwen schon nach zwei Spieltagen mit dem Rücken zu Wand!

„Die Situation ist kritisch, aber nicht aussichtslos“, sagt Danny Schwarz. „Wenn man mit 0 Punkten dasteht, hat man keine Argumente mehr.“

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Kurz spürt den Druck

30.08.08

Vor dem Spiel des TSV 1860 am Sonntag bei Rot-Weiß Ahlen: Löwen-Trainer Marco Kurz stellt sich weiter vor seine Spieler und hofft so, die Wende zu schaffen.

Marco Kurz lachte. Der Löwen-Trainer schaute am Freitag während des Trainings von seinem Notizbuch, in das er sich etliche Bemerkungen über seine Trainingseindrücke notiert hatte, auf, schmunzelte erst und begann dann laut zu lachen.

Der kurze Ausbruch an guter Laune lag weniger an seinem Stürmer Mustafa Kucukovic, der den Ball vor einigen Sekunden mit einem Fallrückzieher in die Maschen gejagt hatte. Sein Co-Trainer hatte Kurz zum Lachen gebracht. Nach einer misslungenen Übung brüllte Uwe Wolf, früher selbst Löwen-Profi, zu den Spielern. „Hört endlich auf zu zweifeln. Seid froh, dass ihr bei 1860 spielen dürft. Zeigt keine Angst und kämpft.”

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Beda: “Wir siegen für Kurz”

30.08.08

Die Frage musste kommen: „Herr Kurz, glauben Sie, dass Sie Trainer bleiben, wenn Sie das Spiel am Sonntag in Ahlen verlieren?“ Gespannte Stille im Presse­container, alle Augen auf Kurz.

Dann die Antwort aus lächelndem Munde: „Ich beschäftige mich nicht mit dem Wenn. Ich will der Mannschaft Überzeugung vorleben, warum sollte ich also an eine Niederlage denken?“

Öffentlich wäre das in der Tat nicht ratsam. Die Trainerdiskussion ist spätestens seit der Pleite gegen Mainz in vollem Gange, und es würde inzwischen niemanden mehr großartig überraschen, wenn Kurz bei einer Niederlage im Westfälischen seinen Hut nehmen müsste. Doch noch lebt die Hoffnung. „Wir werden die Kurve schon kriegen“, sagt Geschäftsführer Stefan Reuter. Und Vizekapitän Danny Schwarz ergänzt: „Die Lage ist kritisch, aber nicht aussichtslos.“

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1860: Letzte Ausfahrt Ahlen?

30.08.08

Reiner Maurer ist mit einem Punkteschnitt von 1,75 nicht nur der erfolgreichste Löwen-Trainer seit dem Abstieg 2004, er hat auch zum Gegner aus Ahlen eine besondere Beziehung.

Das Spiel gegen die Westfalen am 20. Januar 2006 war Maurers letztes als 1860-Coach. Zwei Tage nach dem 0:0 wurde er von Präsident Karl Auer entlassen. Heute trainiert er den griechischen Zweitliga-Aufsteiger AO Kavala und informiert sich über Internet und TV über 1860.

Herr Maurer, Marco Kurz steht unter Druck, der nächste Gegner heißt Ahlen – kommen da Erinnerungen hoch?

Maurer: Ich weiß nicht, ob man die Konstellationen vergleichen kann. Bei mir war damals eine unglaubliche Unruhe im Hintergrund mit einem Manager, der jeden Tag davon geredet hat, wie gerne er seinen alten Job wieder hätte (Merchandising-Chef Roland Kneißl, d. Red.) und einem Präsidenten, der mit gar nix was zu tun haben wollte. Jetzt herrscht doch Ruhe bei 1860, oder?

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Kurz unter Druck: “Fokus liegt auf mir”

30.08.08

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga kann nur ein Sieg am Sonntag bei Rot Weiss Ahlen den Haussegen bei Schlusslicht TSV 1860 München retten.

“Wir fahren hin, um siegreich zu sein“, versprach am Freitag Trainer Marco Kurz, der nach nur zwei Siegen in 19 Zweitliga-Partien des laufenden Jahres in die Schusslinie der Kritik geraten ist. “Die Mannschaft kann befreit aufspielen, weil der Fokus auf mir liegt“, sagte Kurz. “Sie muss den Glauben an ihre Stärken zurückgewinnen.“

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Video der PK


Nach Ausschreitungen: 8000 Euro Geldstrafe für Löwen

30.08.08

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes ( DFB ) hat den TSV 1860 München nach den Fan- Ausschreitungen beim Regionalliga-Spiel der Amateure beim SV Waldhof Mannheim zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Dies teilten die “Löwen“ am Freitag mit. Weil die Münchner Fans schon mehrfach aufgefallen seien, drohte der DFB für den Wiederholungsfall zudem eine Platzsperre oder Zuschauerausschluss an. “Eine sehr harte Strafe“, sagte 1860-Pressesprecher Jörg Krause, “wir überlegen, ob wir gegen das Urteil Einspruch einlegen.“

Die Partie in Mannheim war Mitte August wegen bengalischer Feuer und Rauchbomben im “Löwen“-Fanblock für 28 Minuten unterbrochen worden. Der Münchner Verein hatte mit einem Verbot von Utensilien der Fangruppierung “Cosa Nostra“ sowie der Ankündigungen von Stadionverboten reagiert.

Quelle: www.tz-online.de


Eingewechselter Hosiner trifft per Kopf

30.08.08

Die Löwen-U23 blieb auch in ihrem zweiten Auswärtsspiel ungeschlagen. Nach einem für 1860 glücklichen torlosen Remis zur Pause ging der SSV Reutlingen durch Andreas Rill in der 52. Minute in Führung. Nachdem Manuel Schäffler in der 56. Minute nur den Pfosten getroffen hatte, gelang dem für ihn eingewechselten Philipp Hosiner in der 79. Minute der verdiente 1:1-Ausgleich.

Personalien: Dieter Märkle musste beim SSV Reutlingen 05 weiterhin auf Emanuel Biancucci, der noch keine Spielberechtigung besitzt, sowie verletzungsbedingt auf Jonas Marz (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), Holger Knarz (Aufbautraining nach Ermüdungsbruch im Schienbein) und kurzfristig auch auf Florian Tausendpfund (Zerrung) verzichten. Von den Profis bekam er mit Torhüter Markus Krauss, Florian Jungwirth, Alexander Eberlein, Benjamin Schwarz und Manuel Schäffler gleich fünf Spieler abgestellt.

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Kurz fordert Überzeugung in die eigene Stärke

29.08.08

„Die Spieler haben in Ahlen keinen großen Druck, weil der Fokus auf mir liegt”, sagt Löwen-Coach Marco Kurz vor dem Spiel beim Aufsteiger Rot-Weiss Ahlen am Sonntag, 31. August, 14 Uhr, im Wersestadion. Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn zählt in Westfalen für die Sechziger „letztlich nur das Ergebnis”.

Jeder im Löwen-Umfeld erwartet die Punkte. Von einem leichten Gegner will der 39-jährige Coach aber nichts wissen. „Sie sind Zweitligist und souveräner Aufsteiger. Auch wenn sie nicht so namhaft besetzt sind wie Freiburg oder Mainz, darf man sie nicht unterschätzen.” Von seinem Team fordert Kurz, dass es einfach spielt, konzentriert in die Partie geht und sich erst mal alles erarbeitet. „Über einfache Strukturen müssen wir wieder die nötige Sicherheit bekommen”, sagt er. Zuletzt habe er die absolute Überzeugung in die eigene Stärke bei der Mannschaft vermisst. „Die muss wieder rein.”


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