Das 17-Punkte-Rätsel

29.03.10

Im Grunde haben der 1. FC Kaiserslautern und der TSV 1860 München ziemlich ähnliche Voraussetzungen. Was also ist der Grund, dass die Pfälzer satte 17 Punkte vor den Löwen stehen?

Die Szene nach dem Hinspiel bei der Pressekonferenz in der Allianz Arena sorgte für große Schlagzeilen. Löwen-Trainer Ewald Lienen hatte seinem Lauterer Kollegen Marco Kurz den üblichen Handschlag verweigert. „Heute nicht, Marco“, hatte Lienen gesagt, weil er sauer darüber war, dass der ehemalige Löwen-Coach Kurz nach dem 1:0-Sieg der Lauterer sich mit provozierenden Gesten bei Sportdirektor Miki Stevic für den ein dreiviertel Jahr zuvor erfolgten Rauswurf in München „bedankt“ hatte.

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Beda: „Wir fahren nach Kaiserslautern, um zu gewinnen.“

29.03.10
Spiele zwischen den beiden Bundesliga-Gründungsmitgliedern 1. FC Kaiserslautern und dem TSV 1860 München sind immer etwas besonderes. Am Montag, 29. März, 20:15 Uhr, kommt es im Topspiel der Zweiten Liga zum Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine, deren Fans seit Jahrzehnten eine innige Freundschaft pflegen.

Während die Pfälzer unbeirrt in Richtung Erste Liga marschieren und mit 58 Punkten die Tabelle souverän anführen, ist dieses Unterfangen für die Löwen nach dem schlechten Saisonstart mit 41 Punkten nur noch theoretisch möglich, auch wenn das Team von Trainer Ewald Lienen in der Rückrunde mit 19 Punkten aus zehn Spielen nur den 1. FC Kaiserslautern vor sich hat (25). Allein schon das zeigt, dass die momentan vielleicht stärksten Teams der Liga auf dem Betzenberg aufeinandertreffen.

   

Catering-Prozess: 1860 München weist „Jubelmeldung“ des FC Bayern zurück

24.03.10

Die gemeinschaftliche „Jubelmeldung” der Allianz Arena München Stadion GmbH und der FC Bayern München AG zwingt den TSV 1860 München, seine bisher geübte Zurückhaltung in der Bewertung des Prozessverlaufs kurzzeitig aufzugeben.

„In der Pressemeldung wird suggeriert, die Vorsitzende Richterin habe darauf hingewiesen, dass der TSV 1860 nichts Ausreichendes und damit Entscheidendes zur behaupteten Kartellrechtswidrigkeit vorgetragen habe”, kommentiert Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers. „Ob das Gericht über diese höchst eigenwillige Form der Interpretation prozessual üblicher Hinweise glücklich ist, kann und will ich nicht beurteilen”, ergänzt Stoffers.

Fakt sei, dass die Gegenseite erstmalig überhaupt etwas Substanzhaltiges zu dem Prozess vorgetragen habe, weshalb das Landgericht noch kein Urteil gesprochen habe, sondern 1860 München die Gelegenheit einräume, zu den spät vorgetragenen Argumenten der Gegenseite Stellung zu nehmen.

„Die Gegenseite hat zum Beispiel behauptet, die Allianz Arena sei für uns in den vergangenen Jahren nicht die einzig mögliche Spielstätte gewesen. Wir hätten ja schließlich ins Grünwalder Stadion ausweichen können”, erläutert Stoffers. „Jetzt werden wir darlegen, weshalb das Grünwalder Stadion als Alternative zur Allianz Arena für Profifussball ausscheidet. Nach wie vor haben wir keinen Zweifel, dass das Gericht unsere Rechtsauffassung bestätigen wird.”

Weitere Äußerungen zum Prozessverlauf wird es seitens des TSV 1860 nicht geben

Quelle: www.tsv1860.de


Noch kein Urteil im „Catering-Prozess“

24.03.10
Die für Mittwoch, 24. März 2010, erwartete Verkündung eines Urteils im sogenannten „Catering-Prozess” zwischen der Allianz Arena Stadiongesellschaft und dem TSV 1860 München wird es nicht geben.

Das Gericht hat stattdessen eine neue mündliche Verhandlung für den 14. Juli 2010 anberaumt. Die Gegenseite hatte zwischenzeitlich neue Tatsachen vorgetragen, zu denen das Gericht dem TSV 1860 Gelegenheit zur Stellungnahme geben muss, bevor es entscheidet.

Die Terminverschiebung, so Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers, sei prozessual notwendig. An der rechtlichen Bewertung ändere sich trotz der Verzögerung nichts. „Das Urteil wird unsere Rechtsauffassung bestätigen, es dauert halt nur ein paar Wochen länger.”

Die Zeitverzögerung sehen Präsidium und Geschäftsführung des TSV aber auch als eine Chance, noch einmal das Angebot zum außergerichtlichen Gespräch mit der Stadiongesellschaft wie auch dem FC Bayern zu wiederholen.

  
Quelle: www.tsv1860.de

Machbarkeitsstudie der “Projektgruppe Stadionzukunft”

24.03.10

Die „Projektgruppe Stadionzukunft” des TSV 1860 München präsentierte am Dienstagvormittag unter der Leitung von Aufsichtrat Christian Waggershauser und unterstützt durch anerkannte Experten das Konzept für den möglichen Umbau des Grünwalder Stadions. Trotz des großen Engagements, das Oberbürgermeister Christian Ude und Vertreter der Stadt lobten, blieben die Pläne ohne Erfolg.

So hätte das Grünwalder Stadion aussehen können: Die Machbarkeitsstudie, die vor allem im Hinblick auf das herausragende architektonische Konzept von Prof. Josef Schwarz und Prof. Andreas Theilig positiv bewertet wurde, steht hier zum Downlaod zur Verfügung.

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Keine Zukunft für Profifußball im Grünwalder Stadion

24.03.10

Die vom Präsidium des TSV München von 1860 e.V. eingesetzte Kommission „Projektgruppe Stadionzukunft” unter Leitung von Aufsichtsratsmitglied Christian Waggershauser ist mit den Plänen eines Umbaus des Grünwalder Stadions leider ohne den erhofften Erfolg geblieben.

In der am heutigen Dienstag im Rathaus stattgefunden Sitzung mit Vertretern der Stadt München und Oberbürgermeister Christian Ude an der Spitze haben Präsidium und Stadionkommission des TSV 1860 das Konzept eines möglichen Umbaus des Grünwalder Stadions zu einem zweit- und erstligatauglichen Stadion vorgestellt. Dabei wurden von anerkannten Experten Lösungen für die baurechtlichen, die bautechnischen und die finanziellen Problemstellungen präsentiert. Von allen Gesprächsteilnehmern wurde besonders der innovative Architekturvorschlag der Architekten Prof. Theilig und Prof. Schwarz als geradezu sensationell bewertet.

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Die Löwen kommen – aber leider zu spät

22.03.10

Beim 2:1 gegen Frankfurt gelingt dem TSV 1860 der dritte Sieg hintereinander. Dadurch rückt Sechzig auf Rang drei vor – allerdings nur in der Rückrundentabelle.

Manchmal gibt es auch nach Siegen Grund, sich ein bisschen zu grämen. Wer wollte, durfte das am Sonntag in Fröttmaning tun. Dort haben die Löwen den FSV Frankfurt 2:1 bezwungen, es war der dritte Sieg für Sechzig in Serie. Anlass zum Jubeln, gewiss. Aber eben auch zum Ärgern: Hätten die Blauen doch schon früher mit einer solchen Konstanz gespielt und gewonnen – was wäre bloß möglich gewesen für 1860 in dieser Zweitliga-Saison?

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“Da springen die Hormone”

22.03.10

Drei Siege hintereinander in der Zweiten Liga -das gab’s unter Trainer Ewald Lienen bisher noch nie. Torschütze Alexander Ludwig bekommt dabei sogar Frühlingsgefühle.

„Das sind ganz neue Frühlingsgefühle. Da springen die Hormone.“ Der TSV 1860 also in einer Art „Erfolgsrausch“ – leider zu spät. Für die Plätze ganz oben wird’s nicht mehr reichen.

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