AZ: Herr Aigner, am Freitag nach Ihrem wichtigen Tor beim 3:1-Triumph über Arminia Bielefeld, sind Sie demonstrativ zur Nordkurve gelaufen und haben das Wappen auf Ihrem Trikot geküsst. Erklären Sie uns doch mal, warum Sie das gemacht haben.
STEFAN AIGNER: Naja, ich fühle mich einfach als Löwe. Ich kann Ihnen sagen: Das ist ein ganz besonderes Gefühl. Das ist keine Floskel. Ich bin sehr stolz und es ist eine Ehre für mich, dass ich dieses Trikot mit dem Löwen auf der Brust tragen darf.
Deswegen haben Sie auch jetzt Ihren Vertrag vorzeitig bis 2012 verlängert.
Richtig. Für mich gibt es im Moment nur 1860. Als ich noch in Bielefeld spielte, habe ich mir auch eine Handynummer besorgt, in der die Zahlenkombination 1860 vorkommt. Das muss man einfach haben (lacht). Auch wenn ich nicht hier spielen würde, wäre ich ein Sechzger. Wenn ich damals bei der Arminia nicht im Kader war, habe ich mich ins Auto gesetzt und bin diese Horrorstrecke nach München gefahren, um zu Sechzig ins Stadion zu gehen.

