DFB-Pokal: Löwen am 26. Oktober zu Gast beim 1. FC Köln

31.08.10

Der DFB hat am Dienstag in Absprache mit seinen TV-Partnern ARD, ZDF und Sky die Spiele der zweiten Hauptrunde im DFB-Pokal 2010/2011 angesetzt. Die 16 Begegnungen werden am 26. und 27. Oktober ausgetragen. Nach dem 2:1-Sieg beim SC Verl müssen die Löwen am Dienstag, 26. Oktober, 19 Uhr, beim 1. FC Köln antreten.

Der übertragende Sender ARD zeigt als Live-Spiel der zweiten Hauptrunde die Partie FC Bayern München gegen Werder Bremen am Dienstag, 26. Oktober, 20.30 Uhr. Alle anderen Partien werden live auf Sky übertragen.

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Aigner wird mit Doppelpack zum Matchwinner

16.08.10

Lange mussten die Löwen beim Regionalligisten SC Verl um den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals zittern. Nach der Führung von Thomas Bertels (8.) liefen sie über eine Stunde einem Rückstand hinterher, ehe Stefan Aigner mit einem Doppelschlag (69. und 73.) für die Erlösung und einen 2:1-Erfolg sorgte.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Reiner Maurer in Verl auf Alexander Ludwig (Rückenprobleme), Benjamin Schwarz (Knieprobleme) und Kenny Cooper (Außenknöchelbruch) verzichten. Necat Aygün, Tarik Camdal, Christopher Schindler, Markus Ziereis und Daniel Hofstetter wurden für die U23 abgestellt, Mathieu Beda, Emanuel Biancucchi und Daniel Halfar fanden keine Berücksichtigung im 18er-Kader.

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Pokal-Aus nach 0:3 gegen Schalke! Schwache Löwen chancenlos!

29.10.09
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das galt diesmal in Osnabrück, beim 3:2 gegen Dortmund. Das galt in Fürth, beim 1:0 gegen Stuttgart. Bei den Münchner Löwen galt das nicht. Völlig erwartungsgemäß verlor ein ganz schwacher TSV 1860 gegen Schalke 04 mit 0:3. Von einem aufopfernden Pokal-Fight war nichts zu sehen.
    
Vielleicht hatten die meisten Zuschauer ihre Löwen-Socken doch nicht auf links gezogen. Und vielleicht hatten sie ihren Stoff-Löwen in der rechten Manteltasche doch nicht genug gestreichelt. Die Rituale des Aberglaubens, auf die Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers gesetzt hatte, die Appelle an das Publikum, um die große Überraschung zu erzwingen, alles vergebens. Die erhoffte Sensation blieb aber vor allem deswegen aus, weil sich die Spieler, anders als von Stoffers gefordert, nicht „die Seele aus dem Leib“ rannten.
   
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„Wir müssen aus dem Koma aufwachen und weiterleben“

29.10.09

Die Löwen haken die klare Pokalpleite gegen Schalke 04 schnell ab – und denken schon an das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern und ein ganz besonderes Wiedersehen.

Es war das große Thema – vor dem Spiel: Benjamin Lauth und die Folgen des Trainer-Zwists vom Wochenende. Nach dem Spiel, an dem der Kapitän wie erwartet von Beginn an mitwirken durfte, sagte Benny: „Ich bin heute anders aufgetreten als in Frankfurt, aber meine Person ist heute genauso uninteressant wie alle anderen.“ Ein wahres Wort. Nach diesem 0:3 (0:1) gegen Schalke, diesem verdienten Ausscheiden im Pokal-Achtelfinale, interessierten im Grunde nur die Schalker – allen voran Doppel-Torschütze Benedikt Höwedes. Aber an dieser Stelle soll es um 1860 gehen. Und da denkt bereits jeder an Allerheiligen. An das Heimspiel gegen Kaiserslautern. Gegen Ex-Trainer Marco Kurz. „Wir müssen nach vorne schauen. Schalke war eine Klasse besser als wir. Ich bin gespannt aufs Wochenende“, sagte Gabor Király. „Wir müssen aus dem Koma in der Liga aufwachen und weiterleben!“

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Auferstehung? Aus der Traum!

29.10.09

Der FC Schalke hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals als eine Nummer zu groß für den TSV 1860 erwiesen. Ewald Lienen nimmt trotzdem „ein paar positive Dinge“ mit.

Nix war’s mit der großen Auferstehung beim TSV 1860. Sie wäre ja auch zu wundersam gewesen nach dem beschämenden Auftritt vom Wochenende beim 2:3 in Frankfurt. Diesmal bekamen die Sechziger erneut drei Stück und schossen selbst keins – aber das war irgendwie normal. Schließlich hieß der Gegner Schalke 04, in dieser Saison ein Spitzenteam der ersten Liga. Und um für eine Überraschung oder Sensation zu sorgen, dazu sind die Löwen von 2009 halt nicht in der Lage. Klar, sie haben brav gekämpft – das war’s dann aber auch schon. Endstation im Pokal-Achtelfinale, der Traum vom Weiterkommen ist geplatzt. Futsch auch die Prämie von gut einer Million Euro, die man aus dem DFB-Fernsehtopf erhalten hätte.

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Weg nach Berlin zu Ende: 1860 unterliegt Schalke

29.10.09

Die Löwen besaßen die erste Großchance durch Aleksandar Ignjovski (37.), danach schlug Schalke eiskalt zu, gewann das Pokal-Achtelfinale sicher mit 3:0. Rafinha hatte die Königsblauen vor der Pause in Führung gebracht, Verteidiger Benedikt Höwedes traf mit einem Doppelpack in der 2. Halbzeit zum Endstand (48. und 81.).

Personal: Löwen-Trainer Ewald Lienen musste gegen Schalke verletzungsbedingt auf Daniel Bierofka (Reha nach Bandscheiben-OP), Florin Lovin (Kreuzbandriss) und Ardijan Djokaj (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Auf alle anderen Spieler aus dem Kader konnte er zurückgreifen.

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Stoffers mach den Löwen Druck: “Rennt Euch die Seele aus dem Leib”

28.10.09
Geld, Prestige, Psyche, Fans – für den kriselnden TSV 1860 geht es im Pokal gegen Schalke um mehr als das bloße Weiterkommen. Trainer Lienen: „Vielleicht kommt’s zum richtigen Zeitpunkt“
  
 Vor dem letzten Heimspiel gegen Duisburg hatte Manfred Stoffers die Frösche durch den Rahm hupfen lassen – und auch diesmal hat das Vorwort des Geschäftsführers im 1860-Stadionheft „Löwen News” wieder hohen Unterhaltungswert. Vor dem Pokal-Achtelfinale in der Allianz Arena am Mittwoch gegen Schalke04 (19 Uhr) empfiehlt Stoffers den leidgeprüften Fans, auf Rituale des Aberglaubens zu setzen. „Ach ja, vergessen Sie nicht, Ihre Löwensocken auf links zu ziehen“, schreibt er, „vergessen Sie nicht, den kleinen Stofflöwen in Ihrer rechten Manteltasche liebevoll, aber kräftig zu streicheln. Schließlich brauchen wir auch das Quäntchen Glück.“ Täätää!Für den kriselnden Zweitligisten geht es in der Allianz Arena aber um mehr:

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Das Millionenspiel

28.10.09

Es geht am Mittwoch um viel Geld in der Allianz Arena. Um ziemlich viel Geld für Schalke-Verhältnisse. Um Leck-mich-am-Abend viel Geld für die Löwen – um bis zu 1,8 Millionen Euro.

Knapp 1,4 Millionen Euro würde ein Viertelfinal-Einzug inklusive Zuschauer und Werbeeinnahmen in die leeren Kassen spülen. Bei Losglück und einem Live-Spiel winken sogar 1,8 Millionen Euronen.

Nachvollziehbar, dass Geschäftsführer Manfred Stoffers die Schalke-Partie im Stadionheft-Vorwort zum „Millionen-Spiel“ ausruft. „Es wäre mir eine Genugtuung und ein Genuss, wenn wir Sieg und ’Kohle’ einfahren würden.“ Nüchterner formuliert es Schalkes Trainerboss Felix Magath (der einst im Jahre 1989 gemeinsam mit Lienen den Trainerschein machte): „Jede Einnahme, die unseren Etat entlastet, können wir gebrauchen. Den Spielern sollte klar sein, dass wir uns gegen einen Zweitligisten keinen Ausrutscher erlauben dürfen.“

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