Perfekt: Comarch wird neuer 1860-Hauptsponsor

27.04.10

Was sich schon angedeutet hat, ist nun perfekt: Ein neuer Hauptsponsor spült ab kommender Saison frisches Geld in die klammen Löwen-Kassen und bringt einen neuen Schriftzug für die Trikots mit.

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Am Dienstag verschickte der TSV 1860 eine Pressemitteilung: Für den 5. Mai wird die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem polnischen IT-Unternehmen Comarch angekündigt.

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Catering-Prozess: 1860 München weist „Jubelmeldung“ des FC Bayern zurück

24.03.10

Die gemeinschaftliche „Jubelmeldung” der Allianz Arena München Stadion GmbH und der FC Bayern München AG zwingt den TSV 1860 München, seine bisher geübte Zurückhaltung in der Bewertung des Prozessverlaufs kurzzeitig aufzugeben.

„In der Pressemeldung wird suggeriert, die Vorsitzende Richterin habe darauf hingewiesen, dass der TSV 1860 nichts Ausreichendes und damit Entscheidendes zur behaupteten Kartellrechtswidrigkeit vorgetragen habe”, kommentiert Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers. „Ob das Gericht über diese höchst eigenwillige Form der Interpretation prozessual üblicher Hinweise glücklich ist, kann und will ich nicht beurteilen”, ergänzt Stoffers.

Fakt sei, dass die Gegenseite erstmalig überhaupt etwas Substanzhaltiges zu dem Prozess vorgetragen habe, weshalb das Landgericht noch kein Urteil gesprochen habe, sondern 1860 München die Gelegenheit einräume, zu den spät vorgetragenen Argumenten der Gegenseite Stellung zu nehmen.

„Die Gegenseite hat zum Beispiel behauptet, die Allianz Arena sei für uns in den vergangenen Jahren nicht die einzig mögliche Spielstätte gewesen. Wir hätten ja schließlich ins Grünwalder Stadion ausweichen können”, erläutert Stoffers. „Jetzt werden wir darlegen, weshalb das Grünwalder Stadion als Alternative zur Allianz Arena für Profifussball ausscheidet. Nach wie vor haben wir keinen Zweifel, dass das Gericht unsere Rechtsauffassung bestätigen wird.”

Weitere Äußerungen zum Prozessverlauf wird es seitens des TSV 1860 nicht geben

Quelle: www.tsv1860.de


Noch kein Urteil im „Catering-Prozess“

24.03.10
Die für Mittwoch, 24. März 2010, erwartete Verkündung eines Urteils im sogenannten „Catering-Prozess” zwischen der Allianz Arena Stadiongesellschaft und dem TSV 1860 München wird es nicht geben.

Das Gericht hat stattdessen eine neue mündliche Verhandlung für den 14. Juli 2010 anberaumt. Die Gegenseite hatte zwischenzeitlich neue Tatsachen vorgetragen, zu denen das Gericht dem TSV 1860 Gelegenheit zur Stellungnahme geben muss, bevor es entscheidet.

Die Terminverschiebung, so Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers, sei prozessual notwendig. An der rechtlichen Bewertung ändere sich trotz der Verzögerung nichts. „Das Urteil wird unsere Rechtsauffassung bestätigen, es dauert halt nur ein paar Wochen länger.”

Die Zeitverzögerung sehen Präsidium und Geschäftsführung des TSV aber auch als eine Chance, noch einmal das Angebot zum außergerichtlichen Gespräch mit der Stadiongesellschaft wie auch dem FC Bayern zu wiederholen.

  
Quelle: www.tsv1860.de

“Rakic kann rackern – wie der Name sagt”

17.03.10

 1860-Sportdirektor Manfred Stoffers zeigt sich angetan von Djordje Rakic. Ob der Leih-Stürmer fest verpflichtet wird, hängt nicht zuletzt von einem anderen Spieler ab.

Vier Stunden und 18 Minuten – so viel Spielzeit musste Djordje Rakic (24) auf sein erstes Löwen-Tor warten. Am Montagabend kurz vor zehn war’s endlich so weit. Duisburgs Torwart Starke ließ den Ball aus den Händen gleiten, der Nachschuss von Felhi landete bei Rakic – und der Serbe vollendete zum siegbringenden 1:0.

„Ich habe gesehen, dass der Torwart den Ball fallen lässt, und gehofft, dass er zu mir kommt. Mein erstes Tor für 1860 – ein großer Moment für mich“, freute sich Rakic. Und die Löwen freuen sich mit. „Rakic kann rackern, wie der Name schon sagt. Er ist eine klassische Kämpfernatur“, lobte Geschäftsführer Manfred Stoffers die Leihgabe aus Salzburg.

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Warum lässt der DFB die Löwen zappeln?

16.02.10
Das Urteil fällt erst „bis Ende der Woche“.Stoffers soll vorher noch angehört werden
 
Im Büro von Toni Nachreiner (55) im Amtsgericht Deggendorf hängen Löwen-Poster: Erinnerungen an seine aktive Zeit beim TSV 1860. Doch für Nostalgie ist in diesen Tagen kein Platz. Der ehemalige Bundesliga-Profi der Löwen ist Chefankläger des DFB. Sein schwieriger Fall: Die Fan-Attacke gegen Schiedsrichter Wingenbach beim 0:1 seines Ex-Klubs gegen Ahlen.Seit einer Woche liegt der Fall nun beim DFB. Noch immer ist nicht klar, mit welcher Strafe die Löwen belegt werden. Wahrscheinlich ist ein Geisterspiel oder eine Partie mit einem Zuschauer-Limit. Auf jeden Fall gibt es aber eine saftige Geldstrafe.

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Liebe Löwenfans,

12.02.10
am vergangenen Montag sind beim Spiel gegen Rot Weiss Ahlen die Emotionen in der Arena besonders hoch gekocht, bei einigen wenigen sind sie leider übergekocht. Feuerzeuge flogen auf das Spielfeld, der Torwart der gegnerischen Mannschaft wurde von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und nach dem Spiel stürmten zwei hitzige Fans auf das Spielfeld und einer schubste den Schiedsrichter.

Ich verstehe die Wut unserer Fans. Unsere Mannschaft war streckenweise miserabel, aber auch glücklos. Ich verstehe ebenso den Torwart unserer Gäste. Er zeigte eine großartige Leistung und freute sich diebisch darüber. Ich verstehe auch den Schiedsrichter. Es kam zu einer Serie von Situationen, in denen er Entscheidungen treffen musste, die sogleich heftig umstritten waren. Wenn sich diese Dinge in einem Stadion ereignen, in dem sich bei eisigen Temperaturen engagierte Löwen-Fans versammelt haben, kann daraus eine explosive Stimmung entstehen.

 

Stoffers entschuldigt sich

10.02.10

Sein Vorwort über “Kotzbrocken-Vereine” vor dem Ahlen-Spiel sorgte für Aufregung. Jetzt hat sich Manfred Stoffers entschuldigt. Für RW Ahlen ist die Sache aus der Welt – über eine andere Entgleisung bleibt man allerdings zerknirscht.

1860-Geschäftsführer Stoffers hatte sein Vorwort zum Löwen-Spiel gegen Rot Weiss Ahlen dem Thema Feindschaften gewidmet. Es gebe Vereine, zu denen man eine Feindschaft pflege, schrieb Stoffers, und das sorgsam und liebevoll. Man fühle sich besser, nachdem man gegen diese Gegner “lustvoll die Häme, die Wut, vielleicht sogar den Hass” rausgelassen habe.

In seinem Vorwort über “Kotzbrocken-Vereine” nannte Stoffers keine konkreten Namen, kam dann aber im Schlusssatz doch noch auf die Ahlener zu sprechen: “Mögen Sie eigentlich Rot Weiss Ahlen. Also, wenn ich ganz ehrlich bin…”

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1860 München gründet Tochtergesellschaft

02.01.10

Im Dezember 2009 hat die LSV – Löwen Sportrechte Vermarktungs GmbH & Co.KG  – ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die LSV ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der TSV München von 1860 GmbH & Co.KGaA.

„Die LSV kauft von ihrer Muttergesellschaft das Recht, an den Erlösen, die bei Spielertransfers anfallen, zu partizipieren”, erläutert Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers das Geschäftsmodell. „Diese Käufe finanziert die LSV mit Geld, das Kapitalgeber ihr als Darlehen zur Verfügung stellen.” Im Prinzip handele es sich dabei um nichts anderes als die mittelfristige Vorfinanzierung von Transfererlösen.

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