1860-Juwel Ignjovski: Verkauft ist er schon

31.08.10
Rund 2,2 Millionen Euro sollen aus der Toskana nach München fließen. Löwen-Sportdirektor Micki Stevic bestätigt: Der Serbe Aleksandar Ignjovski geht nächste Saison nach Florenz – oder jetzt in die Bundesliga.
   
Für einen Kaffee und einen kurzen Ratsch mit einem Spezl ist Miki Stevic immer zu haben. Als Wolfsburgs Spielmacher Zvjezdan Misimovic Montagvormittag an der Grünwalder Straße auftauchte, empfing Stevic ihn natürlich gerne.Viel Zeit hat Miki Stevic für Misimovic aber nicht. Dienstagnacht schließt die Transferliste, danach können die Klubs bis zum neuen Jahr keine Spieler mehr transferieren. Mindestens einen Akteur würde auch Stevic jetzt noch gerne gewinnbringend verkaufen, um so das Etat-Loch der Löwen weiter zu verkleinern. Präsident Rainer Beeck und Geschäftsführer Robert Niemann haben Stevic gebeten, spätestens bis Saisonende noch rund zwei Millionen Euro Transfereinnahmen zu erlösen.

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Wirtschaftliche Stabilisierung und Trendwende zum Guten

31.08.10

Kurz nach Schließung der Transferliste am 31. August, 12 Uhr, stellte sich 1860-Geschäftsführer Dr. Robert Niemann gemeinsam mit der sportlichen Führung, Sportdirektor Miki Stevic und Cheftrainer Reiner Maurer, den Fragen der Journalisten. „Wir sind noch nicht durchs Nadelöhr durch, haben aber die Trendwende zum Guten geschafft”, charakterisierte Niemann die derzeitige Lage beim Traditionsklub.

Seit einem Monat ist Niemann Geschäftsführer des TSV 1860 München, nachdem sein Vorgänger Manfred Stoffers nach dem verlorenen Cateringprozess gegen die Allianz Arena GmbH zurückgetreten war. „Trotz aller Schwierigkeiten macht mir die Arbeit sehr viel Spaß. Ich bin topmotiviert, glaube weiterhin an das Potential und die Marke 1860″, so der 44-Jährige. Sein erster Weg hätte ihn zu Gesprächen mit dem FC Bayern geführt. „Wir sind im ständigen und konstruktiven Austausch und versuchen, die Probleme vernünftig zu lösen”, beschreibt er die Situation um die Allianz Arena.

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“Da steht ein echtes Team auf dem Platz”

30.08.10

Eines der wichtigsten Statements rund um das Spiel gegen Osnabrück war für die Fans das von Miki Stevic zum Thema Stefan Aigner. Es war nicht der einzige Grund zur Freude für die Anhänger. Die Stimmen.

Bleibt er, geht er doch noch? Und wenn nicht nach Stuttgart, dann vielleicht woanders hin? Schluss mit den Spekulationen! Seit Sonntag herrscht Klarheit in Sachen Stefan Aigner. „Der Fall Aigner ist definitiv erledigt, er bleibt bei 1860 München“, sagte Löwen-Sportdirektor Miki Stevic am Rande des Osnabrück-Spiels.

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Stevic schimpft über Löwen-Arroganz

16.08.10

Eine Runde im Pokal weiter, 227 000 Euro Prämie kassiert, aber Miki Stevic war nach dem mühsamen 2:1-Sieg in Verl dennoch richtig angefressen.

„Einige von uns haben hier sehr arrogant gespielt“, knurrte der Sportdirektor der Löwen, „das hat mir überhaupt nicht gefallen.“ Viel hätte ja nicht gefehlt, und die Sechziger hätten gegen den Viertligisten aus Westfalen bereits in der ersten Runde die Segel gestrichen.Wie Stevic wohl dann reagiert hätte? Wohl ähnlich wie Reiner Maurer in der Halbzeitpause, als es „extrem laut“ gewesen sei, wie Stefan Aigner verriet. Maurer als wütender Schreihals – da kann man sich ungefähr vorstellen, wie unterirdisch der Auftritt der Löwen in den ersten 45 Minuten war.

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Stevic setzt Rakic ein Ultimatum

05.08.10
Der Kader des TSV 1860 München für die kommende Saison steht fast, aber die Löwen wollen sich mit Djordje Rakic noch im Sturm verstärken. Für den Deal bleibt nicht mehr viel Zeit – Stevic macht Druck.
    
 So langsam geht Miki Stevic die Geduld aus. Seit mehreren Tagen schon ist sich der Löwen-Manager mit Red Bull Salzburg über einen Transfer von Djordje Rakic nach München einig. Auch mit dem serbischen Stürmer hat er alle Fragen geklärt – nun muss nur noch Rakic die finanziellen Dinge bezüglich seiner Vertragsauflösung in Salzburg klären. Dass dies viel länger als geplant dauert, kommt bei den Sechzgern alles andere als gut an. „Wir wollen endlich Klarheit und wollen nicht mehr lange auf ihn warten“, sagt Stevic. „Ich habe ihm gesagt, dass er seine Probleme lösen soll und ihm ein Zeitlimit gesetzt.“ Wann dieses Ultimatum ausläuft, wollte der 40-Jährige nicht verraten.
    
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Neuer Vertrag für Aigner

07.04.10
Löwen-Manager Stevic will mit dem Fanliebling vorzeitig bis 2013 verlängern und den Mittelfeldspieler aufbauen: „Er kann zum Prototypen des perfekten Löwen-Profis werden“
    
Miki Stevic hat seine Fenster in der Geschäftsstelle verdunkelt. Nicht nur wegen der Sonne, sondern auch, weil der Löwen-Manager es liebt, ungestört zu arbeiten. Hinter den Jalousien bastelt der 40-jährige Serbe an einer aufstiegsreifen Mannschaft für die nächste Saison. Er telefoniert mit Beratern, sichtet zugeschickte Spieler-DVDs, führt intensive Gespräche mit Geschäftsführer Manfred Stoffers über denkbare Finanzierungsmodelle für potenzielle Neuzugänge – und dort redet er natürlich auch mit seinem aktuellen Personal.
   
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Holebas vor dem Absprung

07.04.10

Lange ist es ruhig geblieben, was die Transferaktivitäten rund um den TSV 1860 für die neue Saison betrifft. Eine Personalie hat jetzt allerdings Bewegung reingebracht.

Der Vertrag von Sascha Rösler, in der Rückrunde der Beste bei den Sechzigern, läuft zum Saisonende aus, bisher allerdings gab es noch keine Gespräche hinsichtlich einer Verlängerung. Sportdirektor Miki Stevic will sich zwar in dieser Woche mit dem 32-jährigen Offensivmann zusammensetzen, ließ aber schon durchblicken, dass ein neues Angebot mit Sicherheit unter Röslers bisherigen Bezügen liegen würde. Was bedeuten könnte, dass der Offensivmann den TSV 1860 zum Saisonende verlässt.

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Stevic: „Wir haben durch Arroganz den Aufstieg verspielt“

17.03.10
Solche Siege wie beim 1:0 in Duisburg hätte1860-Manager Stevic viel häufiger erwartet – aber die Spieler haben ihn enttäuscht. Hier erklärt er, warum das in Zukunft alles besser werden soll.
   

AZ: 1:0 gegen Augsburg, 2:1 gegen St. Pauli, jetzt 1:0 in Duisburg: Herr Stevic, kommt sich der Sportdirektor des TSV 1860 bei diesen Ergebnissen ein wenig verulkt vor?

MIKI STEVIC: Wieso?

Naja, gegen die Aufstiegskandidaten der Zweiten Liga gewinnt 1860 häufig, während gegen die schwachen Teams wie FSV Frankfurt oder Ahlen offenbar abgeschenkt wird.

Genau so ist es. Deswegen ist die Freude über das 1:0 in Duisburg schon wieder verflogen, weil man sich mehr ärgert über die liegengelassenen Punkte aus der Vergangenheit. Aber diese Ergebnisse zeigen mir ganz deutlich, dass wir kein Qualitätsproblem haben, sondern es sich nur um die Einstellung handelt. Aber das haben wir jetzt in den Griff bekommen.

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