Djokaj verlässt die Löwen

02.01.10

Ardijan Djokaj verlässt die Münchner Löwen mit sofortiger Wirkung. Der bis 30. Juni 2010 gültige Vertrag mit dem 30-jährigen Montenegriner wurde in beiderseitigem Einverständnis vorzeitig aufgelöst.

Djokaj wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei von TuS Koblenz nach München. In der Vorrunde absolvierte der Offensivspieler lediglich drei Kurzeinsätze im Löwentrikot.

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Löwen-Joker Djokaj trägt seine Familie auf der Haut

29.07.09

Seit genau einer Woche ist Ardijan Djokaj (30) ein Löwe. Wenn Trainer Ewald Lienen (55) über den montenegrinischen Offensiv-Linksfuß spricht, verdreht er die Buchstaben, nennt ihn fast liebevoll den „Adrian“.

„Kein Problem“, sagt der ehemalige Koblenzer. „Meine Frau macht das auch.“ Seine Frau heißt Branka, er ist seit sieben Jahren mit ihr verheiratet. Und: Er trägt sie unterm linken Ohr – in Form eines großen, tätowierten B.

Nicht das einzige Tattoo von Familienmensch Djokaj: Auch Vater, Mutter, die Geschwister und natürlich Sohn Nikola (2) hat er per Tätowierung immer dabei. Außerdem Jesus („ich bin sehr gläubig“) sowie seine Glückszahl 7: „Mit der habe ich bei den meisten Vereinen gespielt. Aber bei 1860 hat sie ja ein großer Spieler – Daniel Bierofka, den wir noch dringend brauchen werden.“

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Djokaj, der Joker

29.07.09

Die Löwen sind bereits sein zwölfter Profiverein. Auch wegen dieser beachtlichen Erfahrung hat Ardijan Djokaj (30) einen Vertrag beim Münchner Zweitligisten erhalten. Trainer Lienen plant den Montenegriner allerdings zunächst als Reservestürmer ein.

Über Ardijan Djokaj, den jüngsten Löwen-Neuzugang für den Angriff, kann man allerhand erfahren, ohne mit ihm geredet zu haben. Es genügt, seine obere Körperhälfte sprechen zu lassen. Die ist übersät mit Tätowierungen. Das „B“ hinter dem linken Ohr steht für Ehefrau Branka. Auf dem linken Unterarm ist sein zweijähriger Sohn Nikola verewigt. Den Bizeps hat er „Jesus“ gewidmet. Und irgendwo am Bauch prangt eine „7“, seine Lieblingsrückennummer. Schnell wird also klar, dass dieser Djokaj ein Fußball spielender Familienmensch ist, ein sehr gläubiger noch dazu.

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Djokaj hat seine Frau am Hals

29.07.09

…und die 7 hätte er gern am Rücken

Der Satz „Ich hab’ ’ne Frau am Hals“ zeugt im allgemeinen bei Männern nicht gerade mehr von grenzenloser Zuneigung zur Angetrauten. Im Fall von Ardijan Djokaj allerdings ist es der Ausdruck für allergrößte Liebe.

Unterhalb des linken Ohrs nämlich hat sich der Neu-Löwe ein kunstvolles B stechen lassen, das Tattoo soll den Namen seiner Frau Branka symbolisieren. „Ich vermisse sie und unseren Sohn Nikola sehr“, sagt Djokaj, „deshalb will ich jetzt ganz schnell in München eine Wohnung finden, damit ich meine Familie, die sich noch in Serbien aufhält, nachkommen lassen kann.“ Obwohl er den Sohnemann natürlich per Tattoo ebenfalls immer bei sich hat. Dessen Name ist auf dem linken Unterarm verewigt.

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Djokaj erhält Einjahresvertrag bei den Löwen

26.07.09

Ardijan Djokaj hat, vorbehaltlich der sportärztlichen Untersuchung, einen leistungsbezogenen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2010 beim TSV 1860 München unterschrieben.

Der 30-jährige Offensivspieler spielte zuletzt bei TuS Koblenz und wechselt ablösefrei an die Grünwalder Straße. Er wird mit der Rückennummer 31 auflaufen.

Der Linksfuß nahm als „Probespieler” bereits am Trainingslager im österreichischen St. Johann/Pongau teil und kam dort auch in den Testspielen gegen Lech Posen, FC Aberdeen und Iraklis Saloniki zum Einsatz.
„Ardijan hat schon eindrucksvoll gezeigt, dass er in allen Ligen Tore machen kann, wenn er gesund ist. Charakterlich passt er top zu uns, und ich hoffe, dass er uns mit seiner großen Erfahrung weiterhilft”, so Sportdirektor Miki Stevic zur Verpflichtung des Montenegriners.

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