Für Daniel Bierofka wird das Derby gegen den FC Augsburg kein weiteres Nachspiel haben. Der DFB schenkt einer umstrittenen Szene keine weitere Beachtung.
Löwen-Wut über Angriff auf Bierofka
29.09.10Da war nach rund einem Jahr zum ersten Mal wieder einer aus dem blauen Lager zu Gast in Blickpunkt Sport, und dann fuhr derjenige nach der Sendung am Montagabend richtig angefressen nach Hause.
Löwen-Kapitän Daniel Bierofka war vom Bayerischen Fernsehen eingeladen worden, dachte eigentlich, er und seine Mannschaft würden nach dem 2:1-Sieg in Augsburg gebührend gefeiert werden – aber dann kam alles ganz anders.
Mit ihm im Studio saßen nämlich zwei Herren des FC Augsburg, Manager Andreas Rettig sowie Trainer Jos Luhukay, und plötzlich drehte sich das ganze Gespräch fast nur noch um eine Szene: Nämlich jene, als Bierofka seinen Gegenspieler Paul Verhaegh bei einem Laufduell mit der Hand im Gesicht traf, wobei sich der Holländer einen Nasenbeinbruch zuzog. Der DFB will sich am Mittwoch zu dem Vorfall äußern. Absicht oder nicht? Tätlichkeit – ja oder nein? Bierofka saß in seinem Stuhl wie ein angeschlagener Boxer in der Ecke und musste Stellung nehmen. „Das war so nicht in Ordnung von Daniel“, sagte Rettig, woraufhin Bierofka gleich mehrmals betonte, dass es „niemals Absicht“ von ihm gewesen sei und ihm „die Verletzung des Gegenspielers leid“ täte.
Bierofka: Der Stehauf-Löwe
14.04.10Bierofka: Comeback-Pläne stehen fest
14.04.10Daniel Bierofka trainiert nach zwei weiteren Monaten Verletzungspause wieder mit Ball an der Grünwalder Straße. Was seine Löwen-Zukunft angeht, ist “Biero” positiv gestimmt.
Während seine Teamkollegen in den Isarauen zum Waldlauf mussten, stand Bierofka am Dienstagvormittag mit Physiotherapeut Stefan Rainer zum Einzeltraining bei den Löwen auf dem Platz.
Für ihn ist das schon ein Grund zum Aufatmen. “Ich bin zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren schmerzfrei”, sagt Bierofka zur tz.
Bierofka: „Ich wollte schon aufhören“
20.01.10Löwen-Star Daniel Bierofka arbeitet für sein Comeback und zeigt sich optimistisch. Vor einigen Monaten war das noch anders. Wie Vereinsarzt Dr. Engelhard seine Karriere rettete.
Seit zweieinhalb Wochen trainiert Daniel Bierofka jetzt so gut wie beschwerdefrei („Manchmal zwickt die operierte Sehne noch ein bisschen, aber das ist normal“) bei den Löwen mit und seine Laune wird von Tag zu Tag besser. Das war vor etlichen Monaten noch ganz anders. Bierofka verriet jetzt nämlich: „Ich habe im vergangenen Jahr wirklich mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören.“
Bierofka und Lovin schwitzen fürs Comeback
12.11.09Daniel Bierofka (30/Adduktoren-Operation) und Florin Lovin (27/Kreuzbandriss) strampeln auf ihren Fahrrädern im Consports Center München: Hier schwitzen zwei Hoffnungsträger der Löwen für ihr Comeback!
BILD besuchte die beiden zum Doppel-Interview.
Der traurige Rekord
01.09.0918 Operationen in 5 Jahren
Drei Eingriffe an der Bandscheibe, Transplantation des Wadenbeinköpfchens eines Toten, insgesamt 18 Operationen innerhalb von fünf Jahren – kein Spieler im deutschen Profi-Fußball hat mehr mitgemacht als Löwe Daniel Bierofka (30).
Gestern wurde „Biero“ in Bogenhausen erneut an den Adduktoren operiert, muss bis Ende des Jahres pausieren. „Ein Drama“, leidet Sportdirektor Miki Stevic mit dem Linksfuß.
Die unglaubliche Krankengeschichte des dreifachen Nationalspielers begann im September 2004, als Bierofka noch für Bayer Leverkusen spielte. Lesen Sie mal, was „Biero“ seitdem alles passierte.
Bierofka: OP gut verlaufen
01.09.09Die Adduktoren-Operation bei Dauerpatient Daniel Bierofka ist gut verlaufen, am Donnerstag oder Freitag wird der Löwen-Linksaußen das städtische Krankenhaus München-Bogenhausen wieder verlassen können. Drei Monate soll die Fußball-Pause betragen. „Es kann nur besser werden“, sagt Bierofka. „In der Rückrunde will ich wieder angreifen.“
Quelle: tz-online.de
Verfasst von woza64 
