Poker-Ewald

19.10.09

Jugend plus Risiko bringt Lienens Löwen 3:1-Sieg gegen Duisburg / Hat Lienen jetzt seine Erfolgsmischung gefunden?

Ewald Lienen saß auf dem Podium des riesigen Arena-Medienraums und atmete tief durch.

„Wir sind heilfroh, dass wir diese Punkte gemacht haben. Wir standen stark unter Druck. Die offensive Aufstellung mit den vielen jungen Spielern war ein hohes Risiko. Und wir sind belohnt worden.“ Hoch gepokert, 3:1 gegen den MSV Duisburg gewonnen – erleichtert gab Lienen seinem Team erst mal zwei Tage frei (nächster Trainingstermin: Dienstag, 10 Uhr). Dann knüpfte der Coach an die Frosch-Metaphorik von Geschäftsführer Manfred Stoffers an: „Wir haben uns wirklich abgestrampelt in den 90 Minuten. So kriegt man wieder Boden unter die Füße!“ Strampeln, was riskieren – auch das nötige (Aluminium-)Glück war dieses Mal auf Seiten der Löwen.

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Profidebüt: Ema überglücklich

19.10.09

Beim 3:1-Heimsieg gegen den MSV Duisburg absolvierte Emanuel Biancucchi (gesprochen: Biankutschi) sein Profidebüt im Löwendress. “Ich bin überglücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben.”

Etwas überraschend hatte sich Trainer Ewald Lienen bei der Zusammensetzung seiner Startelf für den 21-jährigen Argentinier im rechten offensiven Mittelfeld entschieden. Von Beginn an aufzulaufen, das hatte auch der Cousin von Barcas Superstar Lionel Messi nicht unbedingt erwartet. “Ich habe im Abschlusstraining ein Leibchen getragen”, erzählt Biancucchi. “Da wusste ich, dass der Trainer zumindest darüber nachdenkt, mich spielen zu lassen.” 

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Emanuel Biancucchi: Spielgenehmigung futsch!

26.08.09

Rückschlag für Emanuel Biancucchi (21). Der Messi-Cousin bekam vom DFB die Spielgenehmigung für die U23 entzogen, die ihm der süddeutsche Fußballverband vor zwei Wochen erteilt hatte.

Ohne EU-Pass ist es dem Argentinier mit italienischen Wurzeln nicht erlaubt, in einem Nachwuchsteam eines Profiklubs zu spielen, für die Profis reicht es sportlich noch nicht.

Auf den italienischen Pass wartet Biancucchi noch immer. 1860-Trainer Lienen: „Dahinter steckt wohl der Gedanke, dass man unsere Talente vor Nicht-Europäern schützen muss. Dabei wäre der beste Schutz eine bessere Ausbildung.“

Quelle: tz-online


Messis Cousin: Jetzt greift er an!

21.08.09

Emanuel Biancucchi war glücklich. Am Mittwochabend im Privatspiel gegen Al Jazira (4:2) durfte der Cousin des großen Lionel Messi bei den Profis des TSV 1860 eine Halbzeit lang mitspielen und erzielte auch gleich ein Tor.

„Aber kein besonderes, der Ball war abgefälscht“, sagte der Argentinier, der seit über einem Jahr beim TSV 1860 unter Vertrag steht, allerdings noch sehr wenig zum Spielen gekommen ist. Es gab ewig Probleme mit der italienischen Staatsbürgerschaft, die er beantragt hat und ohne die er für das U23-

Team lange keine Spielerlaubnis bekam. „Umso schöner war es, dass ich jetzt bei den Profis mitspielen durfte“, sagte der 21-jährige Mittelfeldspieler, von dem Ewald Lienen einiges hält.

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“Das Trikot bekommt einen Ehrenplatz”

16.04.09

Er ist zweifellos der bekannteste Löwen-Spieler, der noch nie ein Spiel für den TSV 1860 bestritten hat: Emanuel Biancucchi (21).

Die größte Leistung des Argentiniers bisher: Er ist der Cousin von Barcelona-Star Leo Messi.

Am Dienstagabend konnten sich TV-Zuschauer in 150 Ländern davon überzeugen, wie gern sich die beiden haben. Nach dem 1:1 in der Arena gegen den FC Bayern lief Messi zur Gegengerade, wo Emanuel schon auf das versprochene Trikot wartete. Ein Küsschen, eine Umarmung, da freuten sich auch Trainer Uwe Wolf (mit Frau Katja) und Markus Schroth.

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Biancucchi und Sechzig weiter im Wartestand

08.04.09

Der Argentinier Emanuel Biancucchi muss weiterhin auf seinen italienischen Pass warten, um nach knapp zehn Monaten in München endlich sein erstes Pflichtspiel für die Löwen zu absolvieren.

Seit über einem dreiviertel Jahr ist Emanuel Biancucchi nun bereits in München. Trotz der wöchentlich wiederholten Zusage für seinen dringend benötigten italienischen Pass liegt die endgültige Spielberechtigung für den 20-jährigen Argentinier dem Verein immer noch nicht vor. Angeblich besteht die ganze Problematik in einem „c” in seinem Nachnamen Biancucchi, das bei seinen italienischen Großeltern noch nicht vorhanden war. Die Hinhaltetaktik der Behörden in Rom strapaziert nicht nur die Nerven von Jugendleiter Ernst Tanner und U23-Trainer Dieter Märkle. Für den Spieler selbst ist diese unbefriedigende Situation am schlimmsten. „Ich bin jetzt fast zehn Monate in Deutschland und kann nur trainieren. Ich würde gerne auf dem Platz zeigen, was ich kann.”

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