Jungwirth im Interview: “Habe bei 60 keine Chance mehr gesehen”

22.01.10

Bei den Profis der Löwen konnte sich Florian Jungwirth nie durchsetzen. Im Interview spricht er über seinen Wechsel nach Dresden, und warum die Dritte Liga für ihn kein Rückschritt ist.

Was gab für Sie den Ausschlag, die Löwen zu verlassen?

Ich habe bei 60 keine Chance mehr gesehen. In München gab es für mich einfach keine Perspektive mehr. In der Regionalliga, ohne die jetzt schlecht reden zu wollen, habe ich keine Entwicklungschance mehr gesehen. Dort kann ich mich nicht so entwickeln, wie ich mir das vorstelle.

Bei 60 haben Ihnen drei Trainer keine Chance gegeben. Warum?

In der vergangenen Saison war ich sicher am Anfang noch nicht so weit. Für Uwe Wolf war die Situation dann eh schon schwer genug. Er hatte keinen Raum für Experimente. Als er gekommen ist, war er eigentlich schon wieder weg. Dann lastet auf dir dieses Klischee, dass du ein ganzes Jahr nicht gespielt hast. Mit diesem Stempel hat man bei einem neuen Trainer immer einen schweren Stand. Für mich ist das Kapitel 1860 aber jetzt abgehakt. Ich hatte eine schöne Zeit in München und konzentriere mich jetzt voll auf Dresden.

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Jungwirth wechselt zu Dynamo Dresden

21.01.10

In den Junioren-Nationalmannschaften glänzte er mit Top-Leistungen, doch bei den Löwen-Profis bekam er nie eine Chance. Jetzt wechselt Florian Jungwirth zu Drittligist Dynamo Dresden.

Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2012 und verlässt die Münchner noch während der Winter-Wechsel-Frist.

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Geht der letzte Europameister?

14.01.10

Florian Jungwirth (20) wechselt wohl in Liga drei – nach Dresden

Am Mittwoch trainierte Florian Jungwirth (20) noch einmal mit bei den Profis des TSV 1860 – möglicherweise zum letzten Mal. Nachdem Manager Miki Stevic und Trainer Ewald Lienen ihm signalisiert haben, dass es keine Perspektive für ihn beim Zweitligisten gebe, hat sich Jungwirth das Angebot von Drittligist Dynamo Dresden nun doch genauer angehört. „Flo war am Dienstag in Dresden und hat sich alles angeschaut“, verriet Lienen, „wir sind da auf einem guten Weg.“

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Jungwirth: Zu langsam für den Abstiegskampf

06.11.09

Florian Jungwirth führte die U19-Nationalmannschaft als Kapitän zum EM-Titel. Doch beim TSV 1860 wartet der 20-Jährige vergeblich auf seine Chance. Die Zeichen stehen auf Trennung

Wenigstens für kurze Zeit kam die Hoffnung zu Florian Jungwirth zurück. Es hatte ja auch zu gut geklungen, was er da am Rande der U 20-Weltmeisterschaft in Ägypten zu hören bekam.

Sogar bei der Wahl des besten Turnierspielers soll der Abwehrchef des DFB-Teams in der engeren Wahl gewesen sein. Bundestrainer Horst Hrubesch wusste ohnehin, was er am Defensivtalent vom TSV 1860 hatte: „Er ist mein verlängerter Arm.“

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Europameister auf Vereinssuche

18.08.09

Andere 1860-Jungstars machen Karriere. Doch Talent Jungwirth kommt nicht zum Zug. Der Verein wird den Vertrag des 20-Jährigen auch vermutlich nicht verlängern.

Ihm wurde seinerzeit eine große Zukunft prognostiziert – doch Florian Jungwirth, Kapitän der U19-Europameister, steckt fest, in der Regionalliga. Bei den 1860-Profis ist der 20-jährige Verteidiger, dessen Vertrag bis 2010 läuft, ohne Perspektive. Seit zwei Jahren wartet er auf seinen ersten Zweitliga-Einsatz.

Und auch auf eine Vertragsverlängerung dürfte er vergeblich warten. „Flo ist ein vorbildlicher Profi“, sagt zwar Sportdirektor Miki Stevic der AZ, „aber in seiner Position wäre es nicht schlecht, wenn er sich ein neues Umfeld suchen würde. Er hat ja selbst gesagt, dass er eine neue Herausforderung sucht.“

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Einer pausiert, drei reisen, alle bluten

06.10.08

Lesen Sie hier aktuelle Kurz-Meldungen von den Löwen.

Daniel Bierofka: Trainingspause

Sorgen um Daniel Bierofka. Nach seinem Ausfall beim Spiel in Frankfurt am Freitag muss der Kapitän auch diese Woche mit dem Training aussetzen. „Ich habe eine Vorwölbung zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel“, sagte Bierofka am Sonntag Nachmittag zur tz. „Das Ganze drückt auf den Nerv, der hat sich entzündet. Ich hoffe, dass sich die Entzündung schnell wieder legt, wenn ich jetzt ruhig mache.“ Nächste Woche will Bierofka wieder ins Training einsteigen, auf den Testkick am Samstag gegen seinen Heimatklub SpVgg Feldmoching muss er schweren Herzens verzichten. Das nächste Pflichtspiel für 1860 steht am Sonntag, 19. Oktober, in der Arena gegen die SpVgg Greuther Fürth auf dem Programm.

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“Die Medaille nehm’ ich nur beim Duschen ab”

29.07.08

Wie Stars sind die vier U 19-Fußball- Europameister vom Zweitligisten TSV 1860 München am Montag bei ihrem Club empfangen worden.

So gefüllt wie am Montag war der Presse-Container an der Grünwalder Straße in der jüngeren Vergangenheit eigentlich nur, wenn sich die Herren in der Führungsetage wieder mal in die Haare geraten waren, zerbrochenes Porzellan gekittet werden musste und Neubesetzungen im Präsidium oder Aufsichtsrat präsentiert wurden. Am Montag allerdings konnte endlich mal wieder zu etwas richtig Erfreulichem geladen werden.

 

Der ganze Stolz des TSV 1860 war aufmarschiert: Die vier Europameister aus der U 19-Nationalmannschaft. Und auch Trainer Marco Kurz war da.

Natürlich baumelten die EM-Medaillen am Hals von Lars und Sven Bender sowie Timo Gebhart und Florian Jungwirth. „Und ich nehm’ das Ding eigentlich nur noch beim Duschen ab“, witzelte Sven.

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Gratulationstour der vier Löwen-Europameister

28.07.08

Lauter Applaus brandete auf, als die U19-Europameister mit ihren Goldmedaillen um den Hals am Löwen-Stüberl auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 vorbeiliefen. Die Wirtin Christl Estermann hatte für die vier 1860-Spieler, Timo Gebhart, Florian Jungwirth sowie Lars und Sven Bender eine Riesen-Torte mit Marzipan-Löwen in Auftrag gegeben. „1860 gratuliert seinen Europameistern” war darauf zu lesen. Zusammen mit einer Magnum-Flasche Champagner überreichte sie diese dem Quartett.

„Wir sind stolz auf Euch”, sagte die Löwen-Stüberl Wirtin. Damit sprach sie den rund 100 Trainingskiebitzen aus dem Herzen, die allesamt den Vier gratulierten. Ohnehin waren die Europameister nur an die Grünwalder Straße 114 gekommen, um sich von den Fans und den Mannschaftskollegen feiern zu lassen. Anschließend schickte Cheftrainer Marco Kurz das Quartett in den Kurzurlaub, auch wenn so mancher der Jungspunde gleich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen wäre. „Das haben wir uns schon so gedacht”, sagte Lars Bender. „Das Turnier war schon eine enorme Belastung. Man muss das über die Saison sehen”, so der ältere der Bender-Zwillinge. „Es bringt uns ja nichts, wenn wir sofort spielen und dann während der Saison wegbrechen”, zeigte sich der 19-Jährige einsichtig.

 

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Video von der PK

Stimmen zum EM-Sieg


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