Hier erklärt Gregg Berhalter, der 35-jährige Abwehrchef der Löwen, warum er die Präsidentschaftswahl verpasste, sich aber mit einem Wechsel in seine Heimat beschäftigt.
In Deutschland leben 120000 US-Bürger, doch nicht alle haben den Wahl-Triumph von Demokrat Barack Obama, dem 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Dienstag Nacht live vor dem Fernseher erlebt. Einer jedenfalls hat das historische Ereignis verschlafen: Löwen-Star Gregg Berhalter. „Es war doch klar, dass Obama gewinnt“, sagt der 35-Jährige, nachdem er sich erst am Mittwochmorgen am Frühstückstisch über den Ausgang der Wahl bei CNN informierte, „vielleicht brauchen wir diesen Neuanfang. Wir haben in den letzten Jahren unter Bush viele Fehler gemacht und nicht auf uns geschaut, sondern uns auf andere Länder konzentriert. Die Folge ist, dass unsere Wirtschaft am Boden liegt.“
Berhalters Hoffnung für den Aufschwung der mächtigsten Nation: „Obama bringt als erster schwarzer Präsident unserem Land eine Auffrischung. Ich finde das gut. McCain wäre zu sehr in die Richtung Bush gegangen. Jetzt wird alles besser.“
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