Löwen-Boss schießt gegen Reuter

12.06.09

Es geht um Schroths Rentenvertrag

Am 30. Juni wird die Spielerkarriere von Markus Schroth (34) beim TSV 1860 offiziell beendet sein.

Dann läuft sein Vertrag aus, ohne dass der einstige Sturmtank seit seiner Rückkehr 2007 vom 1. FC Nürnberg jemals ein Spiel für die Löwen absolviert hat. Ein Knorpelschaden im rechten Knie verhinderte das Comeback des „Panzers“ (34 Tore von 1998 bis 2004 für 1860).

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Zwei Verträge verlängert, vier laufen aus

10.06.09
Der TSV 1860 München wird die auslaufenden Verträge mit Danny Schwarz, Nikolas Ledgerwood, Christoph Burkhard und Markus Schroth nicht verlängern. Dies wurde den Spielern bereits mitgeteilt.

Dagegen wurde José Holebas, dessen Kontrakt ebenfalls geendet hätte, ein neues Angebot mit einer Laufzeit über zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2010/2011 unterbreitet. Der 24-Jährige hat den neuen Vertrag bereits angenommen. Ebenfalls um ein Jahr wurde mit Torwart Michael Hofmann verlängert. Der 36-jährige Routinier, der bereits seit 1996 für den TSV 1860 spielt, soll auch in Zukunft seine langjährige Erfahrung ins Team einbringen.

   
Quelle: Homepage des TSV 1860 München

Bierofka holt Klinsmanns Fitness-Guru

28.05.09
Der Löwen-Kapitän fällt schon seit Februar aus.Nun soll Oliver Schmidtlein, beim FC Bayern nicht mehr erwünscht, ihm zum Comeback verhelfen
  
Der Teilnehmerkreis war überschaubar, als sich die Löwen zum internen Abschluss-Brunch auf der Terrasse des Tennis-Stüberls an der Grünwalder Straße trafen. Viele Profis sind in diesen Tagen ja mit ihren Nationalteams unterwegs. Die verpassten, wie Sportdirektor Miki Stevic zum Abschied fünf Porzellan-Löwen an jene Spieler überreichte, die den TSV 1860 verlassen: Markus Thorandt (zu St. Pauli), Michael Schick (Augsburg), Markus Schroth (Sportinvalide) und Christoph Burkhard (ohne Verein). Die löwenblaue Zukunft findet ohne sie statt.
   
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Schroths seltsame Klausel

20.05.09
Der 34-Jährige hat in zwei Jahren keine einzige Minute für 1860 gespielt – und darf sich doch eine Anschlussbeschäftigung selbst aussuchen.
  
Miki Stevic stellt sich in den nächsten Wochen auf einen wahren Verhandlungs-Marathon ein, vor allem, wenn darum geht, sich von teuren Härtefällen zu trennen und weiter Kosten zu sparen. „Wir haben sicher Fälle“, sagt der 1860-Sportdirektor, „bei denen wir eine Lösung finden müssen“. Ein solcher Fall ist Markus Schroth. Der Vertrag des 34-jährigen Stürmers, der 2007 ablösefrei vom 1. FC Nürnberg kam und seitdem wegen eines Knorpelschadens im Knie keine einzige Minute für 1860 gespielt hat, läuft zwar zum Saisonende aus – doch wie die AZ erfuhr, kann der Ex-Kapitän auf eine seltene Klausel in seinem Arbeitsvertrag verweisen.
  

Zur Not muss Schroth zupacken

25.03.09

Löwen-Trainer Uwe Wolf will sich an der Seitenlinie zurücknehmen – er ahnt, dass ihm das schwer fallen wird

Es sind immer wieder wundersame Veränderungen, die in Uwe Wolf vorgehen. Jedesmal, wenn ein Punktspiel näher rückt, durchfluten Ströme von Adrenalin seinen Körper und lassen ihn selbst hartnäckige Leiden vergessen.

Seit Jahren plagt sich der Trainer des TSV 1860 mit einer Hüftdisplasie herum, die ihm zwar Joggen erlaubt, aber kein ernsthaftes Balltraining. Doch unter dem Eindruck des Ligabetriebs verflüchtigen sich die Beschwerden regelmäßig: „Am Spieltag spüre ich nichts.“

Neutrale Beobachter hatten dagegen zuletzt eher den Eindruck, dass seine Verfassung am Spielfeldrand nicht sehr gesund sein kann. Rumpelstilzchen wirkt schüchtern im Vergleich zu Wolf, der von 90 Minuten in der Regel keine einzige auf der Bank verbringt. Das lebhafte Naturell des Pfälzers spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Grenzsituation des Chefs auf Probe. Wolf ist fest davon überzeugt, der Trainer zu sein, „der in der Liga den meisten Druck hat“. In den vier Wochen, seit er die erste Mannschaft betreut, habe er schon fünf Kilo abgenommen.

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Knie-Patient Schroth: “Ich gebe nicht auf!”

07.01.09
Löwen-Angreifer fliegt nun doch mit ins Trainingslager nach Teneriffa – aber das lädierte Knie zwickt noch immer.
  
Ursprünglich war Marco Kurz davon ausgegangen, dass er für Knie-Patient Markus Schroth (33) kein Hotelzimmer in der noblen „Villa Cortes“ auf Teneriffa reservieren muss – doch jetzt die überraschende Planänderung: „Ich fliege am Freitag mit ins Trainingslager“, verriet Schroth nun der AZ, „solange es bergauf geht, gebe ich nicht auf.“

Neue Hoffnung für Schroth: Im Sommer 2007 war der Ex-Kapitän vom damaligen Pokalsieger 1. FC Nürnberg mit großen Blitzlichgewitter zurückgekehrt, doch schon bald stellte sich heraus, dass Schroth an einem Knorpelschaden leidet. Dadurch konnte der Stürmer a. D. in anderthalb Jahren noch kein einziges Mal für die Löwen auflaufen. Immer wieder musste er Comeback-Versuche mit Schmerzen wieder abbrechen. Schroth – ein Fehleinkauf von Sportdirektor Stefan Reuter? Daran will der Trainer noch nicht denken. „Ich glaube“, sagte Marco Kurz am Dreikönigstag, „dass Markus wieder auf den Fußballplatz zurückkehrt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn er selbst noch an ein Comeback glaubt.“

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Mit Schroth nach Teneriffa

07.01.09

Zwei Tage bleiben dem TSV 1860 noch, um alle Vorkehrungen für die Reise ins Trainingslager zu treffen. Die Sonnencreme (gestern lagen die Temperaturen auf Teneriffa bei 18 Grad) sollte sich problemlos besorgen lassen, schwieriger gestaltet sich die Zusammensetzung der Reisegruppe.

Seit dem Wochenende ist Geschäftsführer Stefan Reuter in ständigem Kontakt mit Mönchengladbach, wo bisher noch Sascha Rösler unter Vertrag steht. Doch die Zeit wird knapp, um den offensivstarken Mittelfeldspieler rechtzeitig mit einem Flugticket auszustatten und viel wichtiger: einem Vertrag.

Die Verhandlungen mit der Borussia, wo Rösler seit der Ankunft des neuen Trainers Hans Meyer nicht mehr wohlgelitten ist, sollten nicht zu schwierig werden. Kompliziert wird die Angelegenheit dadurch, dass Rösler ein begehrter Mann ist (Kaiserslautern, Nürnberg), 1860 hingegen nicht die allererste Adresse. Dieser Widerspruch ließe sich nur durch ein ansprechendes Gehaltsangebot überwinden, das für die notorisch klammen Löwen einen Kraftakt bedeuten würde.

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Schroths letzte Chance

07.01.09

Marco Kurz hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Wenn die Löwen am Freitag in aller Herrgottsfrüh (fünf Uhr) ins Trainingslager nach Teneriffa abdüsen, soll der neue Mann, der Ersatz für den nach Stuttgart abgewanderten Timo Gebhart, „mit dabei sein. Das hoffe ich fest.“

Am Wochenende hatte sich Geschäftsführer Stefan Reuter bei seinem Gladbacher Kollegen Max Eberl telefonisch gemeldet und, so Eberl, „die Erlaubnis geholt, mit Sascha Rösler verhandeln zu dürfen“.

Ein Wunsch, den Eberl gern erfüllte, schließlich wurde Rösler von der Borussia vor zwei Monaten ausgemustert und soll abgegeben werden. Der Gladbacher Manager: „Über die Ablösemodalitäten habe ich mit Stefan Reuter allerdings noch nicht gesprochen. Schließlich muss sich 1860 erst mit dem Spieler einig werden.“

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