Der Verteidiger über Kopfschmerzen, Cooper und die Schock-Nacht im Mai
Eigentlich soll es den Löwen während des Trainingslagers im Fünf-Sterne-Hotel Oberforsthof so angenehm wie möglich gemacht werden.
Auch die Betten sind von allererster Güte, für einen erholsamen Schlaf ist also gesorgt. Einer aber pennt trotzdem schlecht: Mate Ghvinianidze.
Der Abwehrmann hatte sich am Samstag im Testspiel gegen ManCity eine blutende Platzwunde am Kopf zugezogen, die mit drei Stichen genäht werden musste und klagt jetzt: „Beim Schlafen tut das immer noch ganz schön weh.“
Aber alles nur ein Klacks im Vergleich zu dem Schock, der Ghvinianidze am 29. Mai widerfuhr. An jenem Freitag war der 23-Jährige von der Münchner Polizei wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung festgenommen worden. Ein Thema, zu dem sich Mate eigentlich nicht mehr äußern will. „Wenn ich darüber rede, bekomme ich schlechte Laune“, sagt er. Verständlich. Die Angelegenheit war allerdings auch schnell vom Tisch. Die Vorwürfe einer jungen Frau, die Ghvinianidze bei der Almrausch-Party im P 1 kennengelernt hatte, erwiesen sich also haltlos, der Löwen-Spieler wurde nach wenigen Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt. Ohne irgendwelche Auflagen. „Ich durfte danach ja auch gleich zu meiner Familie nach Georgien fliegen“, sagt er. Hat er die Frau jetzt angezeigt, wegen falscher Beschuldigung? „Kein Kommentar“, antwortet der Georgier. „Die ganze Sache erledigt mein Anwalt.“
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