Beda niedergestreckt!

06.04.10
Der Franzose wird durch einen Ellbogencheck schwer verletzt. Felhi rutscht in die erste Elf – doch bleiben darf der Tunesier nicht.
   
Als Ewald Lienen sich nach der 1:2-Pleite gegen Cottbus in der 1860-Kabine umschaute, war seine Laune angesichts der lädierten Löwen-Profis noch schlechter. „Wir haben drei Spieler, die von Julas Ellbogen was abbekommen haben“, schimpfte der Löwen-Trainer.Am schlimmsten hat es Mathieu Beda erwischt. Der Franzose wurde kurz vor der Pause von Cottbus’ 1,92-Meter-Riesen Emil Jula niedergestreckt – ein folgenschweres Foul in Höhe der Mittellinie. Die niederschmetternde Diagnose: Jochbeinbruch!

„Mathieu hat furchtbare Schmerzen“, sagt Lienen, „er hat auch eine richtige Delle im Gesicht.“ Am Dienstag soll der 1860-Verteidiger operiert werden. „Er wird mindestens drei Wochen ausfallen“, meinte Teamarzt Alois Engelhard. Das Saison-Aus für Beda?

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Zoff um Beda: Jochbeinbruch ignoriert

06.04.10

Löwen-Abwehrspieler Mathieu Beda wollte sich trotz Jochbeinbruch gegen Cottbus nicht auswechseln lassen. Der Franzose lieferte sich sogar ein kurzes Gerangel mit Team-Arzt Dr. Widenmayer.

Es war kurz vor der Halbzeit. Cottbus-Stürmer Emil Jula knallt Mathieu Beda während eines Laufduells den Arm ins Gesicht, der Abwehrspieler der Löwen geht schwer getroffen zu Boden und bleibt liegen. Ärzte und Betreuer eilen herbei und ziemlich schnell kommt das Zeichen zum Auswechseln. Beda geht zur Auslinie, lässt sich noch kurz pflegen und will dann wieder aufs Spielfeld. Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer hält den Franzosen am Arm zurück und versucht ihm klarzumachen, dass es nicht mehr weitergehen kann, weil Beda einen Jochbeinbruch erlitten habe.

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Beda: „Wir fahren nach Kaiserslautern, um zu gewinnen.“

29.03.10
Spiele zwischen den beiden Bundesliga-Gründungsmitgliedern 1. FC Kaiserslautern und dem TSV 1860 München sind immer etwas besonderes. Am Montag, 29. März, 20:15 Uhr, kommt es im Topspiel der Zweiten Liga zum Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine, deren Fans seit Jahrzehnten eine innige Freundschaft pflegen.

Während die Pfälzer unbeirrt in Richtung Erste Liga marschieren und mit 58 Punkten die Tabelle souverän anführen, ist dieses Unterfangen für die Löwen nach dem schlechten Saisonstart mit 41 Punkten nur noch theoretisch möglich, auch wenn das Team von Trainer Ewald Lienen in der Rückrunde mit 19 Punkten aus zehn Spielen nur den 1. FC Kaiserslautern vor sich hat (25). Allein schon das zeigt, dass die momentan vielleicht stärksten Teams der Liga auf dem Betzenberg aufeinandertreffen.

   

Vom Auslaufmodell zum Vorzeigeprofi: Rösler und Beda

16.02.10

Auf ihren alten Positionen laufen Mathieu Beda und Sascha Rösler zur Bestform auf. Sie sind sogar zu den Stützen der Löwen geworden. Und Trainer Lienen macht ein Geständnis

Plötzlich wurde es still im Mediencontainer der Löwen. Sekundenlang war nur noch das Kritzeln der Schreibstifte in den Reporterblöcken zu hören, denn Ewald Lienen hatte einen bemerkenswerten Satz gesagt. Es war um Sascha Rösler und Mathieu Beda gegangen, die aufblühen, seit sie nicht mehr im Mittelfeld, sondern auf ihren neuen alten Positionen spielen dürfen. Der dazugehörige Satz von Lienen hatte gelautet: „Ist vielleicht auch mein Fehler gewesen, dass ich das zu spät erkannt habe.“
  
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Beda gesetzt: Felhi muss sich hinten anstellen

08.02.10

Seit sieben Spielen unbesiegt - das ist die tolle Serie, die Ewald Lienen und seine Löwen vorzuweisen haben. Gegen Ahlen soll jetzt der nächste Sieg her. Zuschauen muss dabei wohl Radhouene Felhi.

In seiner Zeit beim Afrika-Cup hat dem eigetlichen Abwehrchef Matthieu Beda den Rang abgelaufen. Stand Beda noch in der Hinrunde auf dem Abstellgleis, hält Ewald Lienen jetzt wieder große Stücke an dem Franzosen - und lässt ihn auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung spielen. Felhi muss sich deshalb hinten anstellen. Dem kicker sagte der Tunesier: “Für mich kein Problem. Der Trainer entscheidet, aber natürlich dränge ich in die Mannschaft.”

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Die Antwort steht auf Bédas Rücken

15.09.09

Auch der Montag nach dem an sich erlösenden Heimsieg gegen Fürth stand beim TSV 1860 unter dem Eindruck der schweren Knieverletzung von Mittelfeld-Ass Florin Lovin.

Sportchef Miki Stevic war offensichtlich auf Achse (Spielersuche?), sein Handy läutete durch. Und Ewald Lienen war gedanklich in der Gräfelfinger Wolfartklinik, wo der operierte Rumäne bis Freitag liegen muss. „Je nachdem, wie er sich fühlt“, soll(te) ein Krankenbesuch gestern oder heute stattfinden. Lienen: „So kurz nach einer Operation ist das ja eine schwierige Angelegenheit.“

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Jetzt muss Beda Boss werden

14.09.09

Löwen siegen für schwerverletzten „Cheffe“ Lovin

Während die Löwen gestern Vormittag durch die Isarauen joggten, lag Florin Lovin (27) bereits auf dem Operationstisch. Mannschaftsarzt Dr. Alois Englhard flickte in einer 90-minütigen OP in der Gräfelfinger Wolfart-Klinik das Kreuzband des Rumänen.

Das Drama um 1860-“Cheffe“ Lovin.

Gerade mal vier Minuten waren beim 3:1 gegen Fürth gespielt, da verdrehte sich der Mittelfeldmann bei einem Pressschlag mit Mokhtari das Knie: Lovin blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, wurde mit Tränen in den Augen vom Platz getragen.

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Die blaue Streichliste

04.07.09

Wer noch gehen soll beim TSV 1860? „Wir haben die Spieler informiert, mit denen wir nicht mehr planen.“ Beda und di Salvo auf dem Abstellgleis. Kommt Goran Sukalo aus Koblenz?

Auch am Freitag war Miki Stevic fast pausenlos am Telefon, in konzentrierten Gesprächen, die ihm kaum Zeit ließen, mal von seinem Büro im dritten Stock genauer das Geschehen auf dem Trainingsplatz zu verfolgen. Der Sportdirektor führte intensive Gespräche um mögliche neue Stars für den TSV 1860.

Und eine Verstärkung scheint schon so gut wie fix zu sein: Goran Sukalo, Koblenzer Mittelfeldchef, steht vor einem Wechsel an die Grünwalder Straße. Nicht ungünstig im Ablöse-Poker: Bei der TuS ist der Slowene Sukalo (27) nach einem Streit mit Trainer Uwe Rapolder in Ungnade gefallen – das könnte den Preis für den defensiven Mittelfeldspieler (früher SpVgg Unterhaching) trotz Vertrags bis 2011 senken. Im Raum steht eine Ablöse von 500000 Euro.

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