Mlapa (18) hört auf Stevic
15.01.10Löwen von Morgen: Peniel Mlapa
10.12.09Ein bisschen weniger albern ist auch noch lustig
Einmal ist immer das erste Mal. Nachdem Peniel Mlapa in den letzten Kapiteln unserer Serie steil die Karriereleiter empor kletterte, hat er nun eine neue Erfahrung gemacht: der erste Rüffel vom Cheftrainer.
Das ist jetzt eine knifflige Situation. Peniel Mlapa weiß, dass es vielleicht gar nicht schlecht wäre, nun einen Satz anzubringen, der so trocken ist, dass man ihm einen Schluck Wasser hinterherschicken möchte. In etwa: „Ich bin nicht lustig.“ Doch Mlapa weiß auch, dass er nicht überzeugend wirken würde. Und deshalb verwirft er den Gedanken nach kurzem Zögern und gesteht halb amüsiert, halb schuldbewusst: „Ich mach schon gern meine Witzchen.“ Um sofort hinzuzufügen: „Zurzeit halt eher versteckt.“
Lienen warnt die Jungstars: Rumblödeln verboten!
02.12.09Der Löwen-Trainer ist mit den Nachwuchs-Profis Kaiser (20) und Mlapa (18) unzufrieden und droht beiden: „Diese Spieler müssen begreifen, dasses eine Auszeichnung ist, bei uns dabei zu sein.”
Es sind die Nachwuchsteams, auf die beim TSV 1860 stets Verlass ist. Während die Profis – wie auch dieser Tage – von einer Krise in die nächste schlittern, sorgen die Jung-Löwen für Freude. So auch am Wochenende, als sowohl A-Jugend (3:1) als auch B-Jugend (1:0) mit Derby-Triumphen über den FC Bayern auftrumpften. „Auf diese Siege sind wir schon ein bisschen stolz“, sagt Miki Stevic. Der Sportdirektor des TSV 1860 will die Siegerteams zum Dank demnächst sogar zum Italiener einladen.
Poker-Ewald
19.10.09Jugend plus Risiko bringt Lienens Löwen 3:1-Sieg gegen Duisburg / Hat Lienen jetzt seine Erfolgsmischung gefunden?
Ewald Lienen saß auf dem Podium des riesigen Arena-Medienraums und atmete tief durch.
„Wir sind heilfroh, dass wir diese Punkte gemacht haben. Wir standen stark unter Druck. Die offensive Aufstellung mit den vielen jungen Spielern war ein hohes Risiko. Und wir sind belohnt worden.“ Hoch gepokert, 3:1 gegen den MSV Duisburg gewonnen – erleichtert gab Lienen seinem Team erst mal zwei Tage frei (nächster Trainingstermin: Dienstag, 10 Uhr). Dann knüpfte der Coach an die Frosch-Metaphorik von Geschäftsführer Manfred Stoffers an: „Wir haben uns wirklich abgestrampelt in den 90 Minuten. So kriegt man wieder Boden unter die Füße!“ Strampeln, was riskieren – auch das nötige (Aluminium-)Glück war dieses Mal auf Seiten der Löwen.
Erstes Profitor von Peniel Mlapa Kommt zu spät
05.10.09Nach starkem Beginn verloren die Löwen am Ende mit 1:3 beim FC St. Pauli. Carsten Rothenbach (28.) und Marius Ebbers (58.) hatten die Hanseaten mit 2:0 in Führung gebracht, ehe der eingewechselte Peniel Mlapa (89.) mit seinem ersten Profitor den Anschlusstreffer erzielte. Jedoch schon im Gegenzug stellte Deniz Naki den alten Abstand wieder her (90.).
Personal: Löwen-Coach Ewald Lienen musste beim Gastspiel am Hamburger Millerntor weiterhin auf die langzeitverletzten Daniel Bierofka (Reha nach Leisten-OP) und Florin Lovin (Kreuzbandriss) verzichten. Mate Ghvinianidze (grippaler Infekt) und Ardijan Djokaj (Sprunggelenk) fielen ebenfalls aus, während Florian Jungwirth und Manuel Schäffler derzeit bei der U20-WM in Ägypten weilen. Benjamin Lauth bekam zunächst eine Verschnaufpause, weil der Trainer beim Kapitän „fehlende Frische” erkannt hatte. Für ihn stürmte Alexander Ludwig an der Seite von Kenny Cooper.
Peniel Mlapa: Mutprobe bei den Löwen bestanden
01.10.09Vor einem Jahr spielte Peniel Mlapa noch in der U19 des TSV 1860. „Es hat sich viel verändert“, sagt er heute. Unter Trainer Ewald Lienen gelang ihm im Sommer der Sprung in den Profi-Kader.
Fünf Tage ist es jetzt her und Peniel Mlapa macht gar keinen großen Hehl daraus: „Natürlich hab‘ ich schon noch öfters dran gedacht.“ An die Situation, als 90 Minuten eines bemerkenswert schlechten Fußballspiels bereits abgelaufen waren und Antonio Rukavina ein letztes Mal von der rechten Seite flankte. Mlapa nahm den Ball direkt: Latte! Es wäre der sichere Siegtreffer gewesen. Verständlich, dass der Stürmer sich die Szene noch ein paar Mal durch den Kopf hat gehen lassen. „Aber“, setzt er seinen Gedanken ein Ende, „man darf nicht so lange über die alten Sachen nachdenken. Fußball ist ja ein Tagesgeschäft.“
Verfasst von woza64 
