Zum Abschied flossen die Tränen

10.05.10

Löwen beenden Saison mit 14. Sieg

Ende gut, vieles wieder gut bei 1860. Aber längst nicht alles… Durch das 2:0 gegen Union Berlin beendeten die Löwen die Saison auf Platz 8. Das ist zwar die zweitbeste Platzierung seit dem Abstieg, trotzdem zu wenig für einen Verein, der eigentlich aufsteigen wollte.

Fakt ist: Es war viel mehr drin. Trainer Ewald Lienen: „Ohne die vielen unnötigen Niederlagen wären wir Fünfter geworden. Wir haben einfach zu viele Punkte verschenkt.“

Gestern gab’s den 14. Saisonsieg durch die Tore von José Holebas (42.) und Peniel Mlapa (81.). Doch das waren letztlich alles nur Randerscheinungen. Im Mittelpunkt: Der Abschied von Hofmann und Hoffmann – da flossen die Tränen in Strömen…

mehr


Abschied unter Tränen

10.05.10

Am Sonntag endete nicht nur die Saison 2009/10 mit einem 2:0-Sieg der Löwen gegen Union Berlin, sondern auch eine ganz besondere Ära bei 1860: Torben Hoffmann wurde vor Anpfiff der Partie gegen die Eisernen, nach achteinhalb Jahren bei Münchens großer Liebe, verabschiedet.

Der 35-Jährige betrat gerade mit seinen beiden Töchtern Finja und Elina den Rasen, als auf den Videowalls der Allianz Arena eine Diashow mit sehenswerten Momenten aus seiner Laufbahn bei den Löwen startete. Ein sehr emotionaler Moment für den Abwehrspieler, der unter Tränen von Löwen-Vizepräsident Franz Maget und Stadionsprecher Stefan Schneider zum Abschluss seiner Laufbahn bei den Löwen geehrt wurde.

mehr


Löwen mustern Oldie Hoffmann aus

27.04.10

Nach neun Jahren und 215 Spielen bei 1860 München

Das Derby in Augsburg noch, dann das Heimspiel gegen Union Berlin (9. Mai). Und dann ist Schluss bei 1860: „Bei diesem Gedanken kommt richtig Wehmut auf“, sagt Abwehr-Routinier Torben Hoffmann (35).

Seit 2000 ist der Oldie (mit einem Jahr Frankfurt-Unterbrechung) ein Blauer. Der Vize-Kapitän hat 215 Spiele für 1860 absolviert – und galt jahrelang und bis zuletzt als einer der „Vorzeige-Löwen“.

Aus und vorbei!

mehr


Der ewige Hoffmann

22.10.09

Mund auf und durch!Wie der 1860-Oldie, der am Dienstag 35 wird, es auch bei Trainer Lienen wieder in die Stammelf geschafft hat.

Der Wind kam am Mittwoch aus günstiger Richtung. Fast jedes Wort, das Ewald Lienen seinen Männern beim Training zurief, konnten die Kiebitze am Spielfeldrand verstehen. Sie hörten, wie der Trainer seinen Profis auf deutsch, englisch und französisch Anweisungen gab, wie er Manuel Schäffler nach einer misslungenen Aktion lautstark runterputzte und wie er zum Trainingsspielchen bat: „So Leute, gelbes Leibchen, erste Mannschaft: Torben…“

mehr


Hoffmann: „Ziel Aufstieg erstmal vergessen“

05.10.09

Die Löwen-Stimmen zur Schlappe beim FC St. Pauli: Während Alexander Ludwig das „besch… Tor zum 0:1“ bedauert, will Torben Hoffmann das Ziel Aufstieg abhaken.

Wie auf St. Pauli gefeiert wird, das weiß Alexander Ludwig aus jenen Zeiten, in denen er selbst noch für den Kiezklub gespielt hat, nur zu genau. Diesmal musste der 25-Jährige die Jubelarien am Millerntor mit geknicktem Haupt ertragen – seine Rückkehr hatte sich „Lude“ ganz anders vorgestellt.

„Dabei haben wir eine halbe Stunde lang guten Fußball gespielt“, meinte Ludwig, „aber halt einfach das Tor nicht gemacht. Und dann bekommen wir diese Murmel, so ein beschissenes Tor zum 0:1. Was dann hier abgeht, das weiß man ja.“

mehr


Király rügt: „Aigner muss cleverer sein“

28.09.09

Auf dem Platz war’s eine Veranstaltung der Kategorie grausamst, dafür wurde es hinterher im Medientrakt umso unterhaltsamer. Die Protagonisten: Paderborns Torwart Daniel Masuch und Sechzig-Verteidiger Torben Hoffmann.

Das Thema: Der Platzverweis für Stefan Aigner wegen seines Remplers gegen besagten SC-Keeper. Die amüsierten Zeugen: Münchens versammelte Medienlandschaft. Los geht’s.

Auftritt Masuch: „Wenn einer so angerannt kommt wie der Aigner, dann braucht er sich hinterher nicht zu beschweren!“

Hoffmann: „Ach, und da muss man dann so umfallen, oder was? ’n Kerl wie ein Baum und fällt um wie ’ne Muschi!“

Masuch: „Du kommst aber auch bei jedem Scheiß angerannt!“

mehr


Hoffmann verzeiht Pourie

10.09.09
Zweimal sind die Löwen im Training heftig in Clinch geraten. Ab jetzt soll Frieden herrschen.
  
Kontakt hatten sie noch keinen. Weder feindlichen noch freundlichen. Zwei Mal waren der ungestüme Jungstürmer Marvin Pourie (18) und Abwehrroutinier Torben Hoffmann (34) in der letzten Rückrunde im 1860-Training heftig aneinander geraten. Zwei Mal hatte Pourie, bis 2011 von Schalke ausgeliehen, Hoffmann angegriffen, ihn sogar geschlagen. Nun ist Pourie, dessen Wechsel nach Kaiserslautern gescheitert ist, wieder zurück bei den Löwen.Sportdirektor Miki Stevic und Trainer Ewald Lienen begnadigten ihn. Auch Hoffmann hat Pourie verziehen: „Für mich ist die Sache gegessen. Ich will da kein großes Fass aufmachen.“ Getroffen hat er Pourie noch nicht wieder. Hoffmann: „Ich sehe keinen Grund, zu ihm hinzugehen und mit ihm zu sprechen. Wenn er zu mir kommen möchte, kann er es gerne tun. Ich werde ihn sicher nicht abweisen.“

mehr


Hoffmann feiert Comeback

28.08.09

Die Rückkehr des „Achterbahn-Löwen“

Der „heimliche Boss“ der Löwen ist wieder da! Oldie Torben Hoffmann (34) feiert heute in Ahlen sein Comeback. Der Routinier rückt für Mate Ghvinianidze (Muskelverhärtung in beiden Waden) in die Innenverteidigung, soll die zuletzt wacklige Abwehr (drei Gegentore gegen den KSC, zwei in Rostock), stabilisieren und für mehr Kommunikation auf dem Platz sorgen.

Torben wieder im Team – es ist das erneute Comeback des „Achterbahn-Löwen“. Kein anderer Spieler erlebte in den letzten Monaten so viele Auf und Abs wie Hoffmann.

Das ging in der Ära Marco Kurz los. Der ehemalige Coach verbannte den Innenverteidiger auf die linke Seite, setzte ihn dann auf die Bank. Und: Warf ihn vorm zweiten Rückrundenspiel in Mainz (8. Februar) ganz aus dem Kader.

Kurz-Nachfolger Uwe Wolf holte Torben zurück, setzte ihn wieder als Innenverteidiger ein. So wurde Hoffmann zum Leistungsträger im Abstiegskampf, bestritt unter Wolf alle 13 Spiele.

mehr


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.