Die Löwen stellen den polnischen Geldgeber Janusz Filipiak als neuen „Presenter“ vor.Der zahlt einen „mittleren sechsstelligen Betrag“– und noch mehr, wenn er Hauptsponsor wird.
„Ui, was ist denn hier los?“ So viele Reporter hatte Ewald Lienen schon lange nicht mehr vor der Nase gehabt: alle Plätze im Pressecontainer besetzt, auch das Stehplatzkontingent restlos erschöpft. „Sind alle wegen dir da, Ewald“, scherzte der Pressechef. „Das glaub’ ich nicht“, erwiderte der Löwen-Coach – und hatte natürlich Recht. Über das Derby am Samstag gegen Augsburg wollte kaum jemand reden. Alle warteten auf den Mann aus Polen. Den mit dem Geld.
Bevor Professor Janusz Filipiak kam, wurde drinnen flugs umgebaut: Die Sponsorenwand wurde überklebt, löwenblau mit weißer Schrift prangte dort nun der Name des neuen „Presenters“: Comarch, ein weltweit tätiger IT-Konzern mit Sitz in Krakau.
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